Auf der Suche nach einem weiteren Gang für das Weihnachsmenü kamen mir die Roten Rüben in die Quere. Nicht nur super gesund, sondern auch heimisch, erdig und eine wundervolle Farbe lächelt einem entgegen.
Das Grundgericht ist auch sojafrei, wenn man den veganen Sauerrahm von Soyananda beifügt nicht mehr!
Und da haben wir sie wieder ALLES Biozutaten für ca. 4 Personen
Zwiebel, Suppengmüse und Kartoffel in Stücke schneiden un im Topf mit dem Olivenöl anrösten. Dann mit 1 Liter Wasser aufgießen, Lorbeerblätter beifügen und auch den Essig. Hier schon kräftig mit Salz und Galgant oder Pfeffer würzen und alles aufkochen lassen.
Inzwischen die Roten Rüben in Stücke schneiden, Hitze reduzieren und die Roten Rüben in den Topf geben. Alles ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köchlen lassen.
Frische Petersilie oder Giersch klein hacken. Ich hatte angesichts der finsteren herbstlichen Abendstunden „nur“ Petersilienpesto zum Verzieren!
Etwas Sauerrahm beimengen mit Petersilienpesto betupfen oder mit frischer Petersilie oder Giersch bestreuen und heiß servieren.
Fertig ist der wärmende Gang, der in mein Weihnachtsmenü aufgenommen wird.
Gerne nachmachen – ein schnelles erdiges und wärmend-erdiges Gericht!
Besonders zu Weihnachten, zum Fest der Liebe, darf es durch und durch tierleidfrei sein. Natürlich sollte nicht nur zu diesem Fest auf Lebewesen = lebendige und fühlende Wesen, verzichtet werden. Und das es kein Verzicht ist, beweist diese Suppe allemal. Also los geht es mit dem 1. GANG. Die Suppe entstand für Weihnachten 2019, wo ich wieder an der Reihe war für die Familie aufzutischen!!!
Hier die BIO-ZUTATEN für ca. 4 – 6 Personen (meine Bilder sind für 2 Personen! da ich vorher alles ausprobierte)
1/2 kg weiße Zwiebel
1 großer Erdäpfel/Kartoffel
1/2 l Gemüsesuppe
1/4 l Mandelmilch
1/8 l Weißwein optional (sonst einfach mehr Milch dazu) – nicht jeder Wein ist vegan – frage nach!
4 kleine Thymianzweige
4 EL Olivenöl
4 EL „Butter“ Margarine
1 TL Zitronenschale gerieben
Salz + Galgant (oder weißer Pfeffer)
1/4 kg Tramezzinibrot, bei großen Essern mehr! (mit Gluten)
80 g Butter
Die 4 EL Butter + 4EL Olivenöl in einem Topf oder Pfanne auf kleiner Hitze zerlassen. Die Zwiebel schälen und grob aufteilen und in den Topf geben. Die Thymianzweige ebenso dazu geben. Etwas Salzen und für ca. 15-20 Minuten schmoren lassen. Immer wieder rühren und die Zwiebel nicht braun werden lassen!!!
Erdäpfel schälen und grob zerkleinern, beimengen. Mit Weißwein ablöschen. Wer keinen Wein nehmen mag oder keinen veganen Wein findet, der löscht mit mehr Gemüsebrühe, Wasser oder Mandelmilch ab. (Es darf auch eine andere Pflanzenmilch sein). Mit der Gemüsesuppe aufgießen. Selbstgemachte Suppenwürzerezept hier:
Zudecken und so ca. 20 Minuten köcheln lassen. Danach die Thymianzweige entfernen. Die Milch und die Zitronenschale zufügen und fein pürieren. Wer es ganz fein möchte streicht die Suppe durch ein Sieb! Mit Salz und Galgant abschmecken.
Backrohr auf 170° aufheizen. Die Tramezzinischeiben bereit legen und mit Keksausstecher unterschiedliche Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein Backblech mit Backpapier legen oder Backmatte und mit der zerlassenen und leicht erwärmten Butter bestreichen. Im Rohr dann ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
Die Suppe in einem tiefen Teller anrichten, dekorieren und nach Belieben schmücken. Sterne in die Suppe und als Brotbeilage servieren. Gerne auch ein paar Tropfen feines Olivenöl auf die Sterne träufeln lassen. Ein wirklicher Hochgenuss, weil die Zwiebel an sich schon so einen wunderbaren Eigengeschmack entfaltet.
Die traumhafte Suppe für Festtage, hohen Besuch oder als Dankeschön an sich selbst!
In meiner Hüttenreisezeit, gibt es seit ein paar Jahren einen Tag für Besucher. Wer möchte, kommt mich besuchen. Natürlich nur nach vorhergehender Einladung und Cirkazeit, weil mein Handy bleibt ja ausgeschaltet und dadurch bin ich auch ohne Zeit!
Gemeinsam lassen wir dann die Seele in der Natur baumeln und genießen ein einfaches Frühstück oder Jause in der Hütte.
Denn es wird nicht viel an Lebensmittel mitgenommen, denn die Kreativität soll hier wieder intensiviert werden. Aus wenig viel machen oder sagen wir ETWAS machen. So entsteht meist ein Brennnessel-Giersch-Pesto oder Spinat. Hagebutten und Brombeerblätter werden zu Tee und Zapfen dienen als Anzündhilfe.
2019 kam ganz früh die liebe Ingrid zu Besuch, 2 Tage vor meinem 50.igen Geburtstag. Im Gebäck hatte sie vegane Kokos-Apfelmuffins. Aus den wenigen Zutaten zauberte ich den traditionellen Brennsterz im Memoriam an meine liebe Oma Maria. Dazu Chaga“kaffee“ und Obst-Chia-Crumble.
In der Hütte ist kein Backrohr, aber dafür ein Herd mit 2 Kochplatten, völlig ausreichend. Ist es ja schon purer Luxus, Strom und fließend Wasser zu haben. Nach einem kräftigen Frühstück starteten wir in die sonnig durchtränke Luft, durchwanderten bunte Wälder, grüne Wiesen und begegneten Kühen, Esel, Ziegen.
Das Einatmen der Oktoberluft war einfach herrlich, das Lauschen der Blätter unter unseren Füßen. Nach dieser lieben Begegnung war ich wieder mit meiner Hütte (fast) alleine. Mein lieber „Mann“ mit den Hunden Emmi und Lola leistet mir noch etwas Gesellschaft. Dann war es an der Zeit wieder alleine zu sein.
Wenn am Anfang noch Listen, was ich tun möchte, in meinem Kopf herumgeistern, dann zerfallen diese immer in den ersten Tagen und es gibt keine Vorhaben. Wenn es mich lüstet, dann ruhe ich, lese ich oder gehe hinaus oder schreibe diese Zeilen. 2 Bücher sind schnell ausgelesen und meine bewussten Schritte lenken mich durch den Wald, über Wiesen. Das Wunderbare ist, dass ich nicht sprechen muss. Ab und dann wird gegrüßt, weil bei Sonne viele Menschen aus dem Xundheitszentrum Harbach unterwegs sind. Es ist aber das Lächeln, was die Begegnungen strahlend werden lässt. In diesen Momenten bin ich wieder sehr dankbar. Dankbar, dass ich da bin, dass ich gesund bin….
Mir wird auch wieder bewusst, wie kostbar es ist, einfach einen Schritt vor die Tür zu setzen und im Grünen zu sein. Ich bin dann so dankbar, dass ich im Freien arbeiten darf. Natürlich ist nicht immer ganz leicht und auch nicht immer lustig, aber ich liebe es und darf den ganzen Tag draußen sein. Bin mit den wundervollen Wesen Hund zusammen, habe liebenswerte und wissbegierige Menschen um mich. Wollte ich ja schon immer Lehrerin werden, so wurde aus dem Wunsch Volksschullehrerin zu werden, eine Hundelehrerin aus mir. Und ehrlich gesagt, gelehrt werden darf ja der Mensch!!!
Vielleicht kennst Du das, das war immer um Dich ist, wird wenig beachtet. Es ist einfach da, immer verfügbar. Man nimmt es weniger wahr, ist nicht mehr so aufregend. So ist es ja auch mit Dingen, Menschen. Stell Dir vor, es gibt 14 Tage lang Dein Lieblingsessen. Zu Beginn freust Du Dich drauf, genießt es. Nach ein paar Tagen, ist es alltäglich und am Ende vielleicht ist es nicht mehr Dein Lieblingsessen. So wie dieses Beispiel ist es auch in unserem Leben wichtig, Abwechslung hineinzubringen und manchmal auch Abstand zu Dingen und Menschen. Man weiß wieder alles mehr zu schätzen, zu beachten.
So wie die wertvollen Lebensmittel. Zu Hause denke ich mir manchmal, obwohl die Kästen voll sind, ich sollte das noch kaufen, ich brauch das noch, das noch ausprobieren, usw. Ist das wirklich immer notwendig und woraus entsteht dieses Verlangen? Aus einem Mangel, aus der Gier, aus dem Wollen. Deshalb besinne Dich auf WENIG, auf das Wesentliche. Man kann ganz einfach kreativ werden, wenn man Hunger hat oder wirklich etwas will, Gusto hat. So habe ich Äpfel gedünstet und mit etwas Kokosblütenzucker und Erbeerpulver verschönert. Dann entstanden noch glutenfreie Pancakes, Palatschinken, Kürbisgnocchi, Lauchsauce, Erdapferl mit veganer Butter, Hirseirgendwasaufsüß…uvm.
Ich denke das mit dem Projekt: ich schreibe ein Buch, ein veganes Rezept und/oder Kräuterbuch kommt der Verwirklichung näher.
Was auch aufgehört hat nach dem 1. Tag, ist die Reaktion auf Geräusche. Es kann nichts läuten, bimmeln, vibrieren, einfach schön. Natürlich geistern oft Dinge durch meinen Kopf, das sollte ich machen, aber ich verschiebe es auf später. Und manchmal kommt auch so etwas wie Langeweile auf oder eigentlich die Frage, was tue ich hier? Dann atme ich und freue mich, dass ich das so erleben darf. Es ist Luxus für mich, nichts zu tun und fast habe ich es verlernt.
Was am Ende meiner Reise kristallklar ist, weniger ist mehr. Fokussieren auf das Wesentliche, Umsetzen, nicht nur Planen. Die Zeit mit liebenswerten Menschen verbringen, keine Zeit „vergeuden“. Meinung sagen. Aktiv sein. Noch mehr auf heimische Lebensmittel schauen, ohne Plastik. Dinge die mir gut tun in meinen Alltag einbauen und mich und meine Leber/Herz nähren.
Ich persönlich habe gerne einen Plan, der aber flexibel bleiben darf. Ich schiebe oft Dinge so weit hinaus oder meine, das mache ich später. Wer oder was hält mich davon ab? Mache es gleich und du wirst frei sein!
Da sind sie endlich. ALLE Termine, die man einfach wahrnehmen muss und darf! Von Stille- und Reikiabende, über Räucherritualen hin zum Glühwein und Punschtreffen für einen guten Zweck!
Anmeldung immer bitte verbindlich
bei Sabine Hahndl per pn oder email: sabine.hahndl@gmx.at
Häferl mitnehmen und tierleidfrei trinken und essen. Findet outdoor statt, also warm anziehen. Alles gegen freie Spende.
Wer mit dem Hund in den Ferien tolle Aktivitäten gemeinsam absolvieren möchte, der schaut sich diese Termine an. Alles auch auf hundu fb
und www.hundu.at
Und hier die Vorschau zu unserem FLOKULI : Flohmarkt – Kunst – Literatur, erstmalig im Klostergarten von Imbach (nähe 3500 Krems). DAS EVENT!
Flohmarktartikel, Burger, Feuerflecken, Kunstaussteller und Lesungen für den guten Zweck! Freier EINTRITT! 11 – 18 Uhr
Und wieder einmal Kürbis, Kürbis, Kürbis. Ich liebe diese wundervolle „Erfindung“, das Gemüse in Süßspeisen zu verarbeiten.
Ich finde das eine großartige Variante auch Gemüse-Nichtliebhaber auf den Geschmack zu „trainieren“. Diesmal ein super einfacher Kuchen. Was immer an Vorbereitung bleibt, ist das Weichkochen des Kürbis. Aber nur Mut, geht super schnell und während man das vorbereitet, kann man alles anderen Zutaten abwiegen und vorbereiten. Oder die Schritte aufteilen. Das Kürbisfleisch (was für eine Wort!), kann man z.B. morgens zubereiten, dann darf es auskühlen und nach der Arbeit oder in der Mittagspause kann der Kuchen ruckizucki fertig gestellt werden.
Biozutaten:
ca. 220g Kürbis geschält bzw. bei Hokkaido ungeschält und entkernt gewogen
250g Dinkelmehl (geht auch Weizen- oder Kuchenmehl)
150g Rohrzucker oder 160g Kokosblütenzucker
1/2 Packung Meister Backpulver
1/2 EL gemahlenen Zimt
1/4 EL Lebkuchengewürz
1/2 EL gemahlenen Ingwer (bringt Pepp in den Kuchen)
100 ml Olivenöl oder Sonnenblumenöl (Olivenöl ist wertvoller für den Körper, ich verwende fast ausschließlich Olivenöl aus guter Bioquelle)
250ml Mandelmilch (mag ich am liebsten, geht auch Hafer- oder Dinkelmilch)
Zubereitung: hier kann man den Ofen auf 180° bereits vorwärmen
Den Kürbis in kleine Stücke schneiden – umso schneller wird er weich – und in wenig Wasser weich kochen. Weiche Kürbisstücke abseihen und kühlen bzw. abkühlen lassen.
Den Kürbis dann mit der Mandelmilch pürieren und das Öl untermengen.
Die trockenen Zutaten miteinander mischen und mit den flüssigen Komponenten vermengen.
Eine Form, eckig, rund oder wie bei mir , eine Herzform, einfetten und mit Mehl bestreuen oder mit Backpapier auskleiden.
Den flüssigen Teig in die Form fließen lassen und in das vorgeheizte Backrohr bei 180° für eine ca. 3/4h auf mittlerer Schiene backen. Bitte ab 35 Minuten Nadelprobe machen, da jeder Backofen anders ist.
Der Kuchen ist super saftig, mit der Hand zu essen, also auch als Snack für unterwegs geeignet.
Und da ich ihn auf die Reise nach Bernau mitnahm, gibt es keine schön angerichteten Bilder. Zum Glück habe ich Britta ein Kürbisherz als Dessert ausgestochen und fotografiert! Dieses habe ich mit Orangenscheibenpulver bestreut und zu einem Karamellaufstrich mit Schokodrops serviert. Feines Gemüseessen Euch
Und dann hab ich ihn doch noch mal gemacht den Kuchen…. juhuuu
Wir verwenden Cookies, um die Benutzerfreundlichkeit unserer Seite zu erhöhen und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mit der Nutzung unserer Seite erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.