Ananas-Gemüse-Reis

Ein buntes leichtes Essen mit kompostierbarer Schale – wie toll ist das denn?

Ich hab nach einem heimischen Reis gesucht, aber noch nichts gefunden, ist aber in Arbeit. So habe ich diesen Reis entdeckt, zumindest bio + fairtrade und kein Plastik.

Inländischer Reis inzwischen entdeckt! Das nächste Reisrezept kommt mit dem Seewinkler Bioreis vom Merkur – sehr toll ist das!

So jetzt aber ran an die bunte Pfanne. Nicht erschrecken ob der langen Zutatenliste (mich hält das ja normalerweise immer ab, weiter zu lesen!, aber es ist vieles optional bzw. das Gemüse kann aus getauscht werden bzw. das nehmen was man auf Vorrat hat!

Wie immer die Bio-Zutatenliste: (für ca. 2 Hälften Ananasschalen, mit den Mengen bin ich nicht so toll darin, weil wenn was übrig bliebe, kann man es meist gut einfrieren!)

1 Kaffeehäferl (die großen) Reis

1 EL Olivenöl

2 EL Suppenwürze

1 Zwiebel

1 Knoblauch

1 Häferl TK Erbsen (geht natürlich auch frisch)

1 Häferl TK Karotten (oder frisch)

1/2 Häferl Cocktailparadeiser (geviertel oder halbiert)

1/2 Zucchini (klein geschnitten)

1-2 Häferl Ananas (klein schneiden und Schale vorsichtig aushöhlen)

1 EL Currypulver

1 EL WienerWürze (optional – enthält Hafer = nicht glutenfrei)

1/2 Häferl Cashewkerne ungesalzen

Salz, Pfeffer (Galgant), Chili

Korianderblätter (optional)

Kurkuma (optional für die Farbe)

Den Reis in Olivenöl, 1 Zwiebel, Suppenwürze und Salz kochen. Kann man auch toll am Vortag kochen und am nächsten Tag weiter verarbeiten.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Gemüse beimengen, anbraten und ca. 3 Minuten kochen.

Die Ananas am Ende beimengen. Mit dem Reis ordentlich vermischen.

Mit der Wiener Würze (oder Sojasauce) würzen, wer mag (dann nicht mehr glutenfrei!). Mit Currypulver, Salz, Chiliflocken und Galgant abschmecken. Wer gelbere Farbe möchte, Kurkuma untermengen.

Wiener Würze auf der Veggie Planet in Linz 2019 erworben, gibt es bald beim Interspar!

Wer Cashew dazu geben mag röstet die kurz in der Pfanne ohne Öl, erst zum Schluß unter die Reismischung geben.

Wer frischen Koriander liebt, darf damit fleißig verzieren.

Den Reis in der Ananasschale anrichten und Gefühl von Inselflair aufkommen lassen.

Gemüsereis mit Ananas kann man immer anders genießen. Was da ist, darf verwertet werden, immer ein anderes und strahlendes Erlebnis.

Rotkraut / Blaukrautsuppe mit Polenta / Maisnockerl

Und wir beginnen gleich mit den Zutaten, weil diese Suppe ist wirklich einfach und einzigartig.

BIO-ZUTATEN:

400g Rotkraut / Blaukraut

4-5 Erdapferl / Kartoffel

2-3 Knoblauchzehen (je nachdem wie sehr man auf den Knoblauch steht)

1 rote Zwiebel

1 Dose Kokosmilch

eine Handvoll Giersch oder Petersilie

3/4l Suppe (Gemüsebrühe) – manchmal mehr, weil es sehr eindickt, wieder abhängig von persönlichen Vorlieben

Galgant, Salz und Orangensaft nach Belieben und Bedarf – sehr zu empfehlen!

Das Blaukraut in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in Olivenöl (auch ohne Fett möglich)
glasig dünsten. Oder mit etwas Suppe dünsten.

Gemüsebrühe / Suppe vorbereiten. Ich lasse Quellwasser oder
gereinigtes Wasser im Wasserkocher heiß werden und nehme meine selbst
gemachte Suppenwürze und gieße sie auf.

Die Erdäpfel können jetzt geschält werden und in Scheiben oder würfelig dazugefügt werden. Das klein geschnittene Rotkraut dazugeben und wenige Minuten anbraten.

Und das war es schon fast, mit Suppe aufgießen, die Gewürze beigeben und aufkochen lassen. Dann zudecken und ca. 10-12 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen bis alles weich oder knackig ist.

Dann ausschalten und mit dem Pürierstab alles cremig rühren. Die Farbe ist der HIT und verändert sich ständig. Ich bin immer ganz hin und weg.

Die Dose Biokokosmilch untermischen, evtl. noch kurz auf kleine Flamme geben oder auch noch etwas Suppe dazu geben, weil es sehr eindickt (auch abhängig von der Anzahl der Erdäpfel, weil diese binden!)

Suppe mit Kräutern beglücken – hier mit Spinatblatt – oder mit Suppeinlage verzieren.

Auf Wunsch Polentanockerl schnellstens bereitsellen: einfach Polenta in einem Topf mit heißem Wasser einrühren, kurz auf kleiner Flamme eindicken und gar werden lassen. Auf Wunsch gehackte Kräuter einrühren und Kugerl oder Nockerl formen.

Anrichten und dabei kreativ sein und auf Vorrat die wundervolle Suppe einfrieren, um diese jederzeit genießen zu können.

Bananenbrot mit Heidelbeeren glutenfrei fettfrei vegan (Medical Food)

Biozutaten: (für eine kleine Kastenform, ich habe nur eine große und fülle diese zur Hälfte – klappt auch!)

3 reife Bananen

1/16l Ahornsirup (Einheiten kann man in Achtel- / Viertelgläsern messen! – sehr praktisch)

1/16l Kokosblütenzucker (auf Wunsch mehr)

1 flacher TL Vanille

1/8l Mandelmilch

2/4l glutenfreie Haferflocken gemahlen = Hafermehl

1/2 TL Salz

1 TL Weinsteinpulver

1/2 TL Natron

1 Kaffeehäferl gefrorene Heidelbeeren aus Wildsammlung

Die Bananen klein schneiden und anschließend zerdrücken. Funktioniert mit einer Gabel, aber noch besser mit dem Erdäpfelstampfer!

Jetzt kann man schon den Herd auf 180° vorheizen.

Zu den Bananen den Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Vanille und die Mandelmilch geben. Diese Zutaten gut durchmischen.

In einer 2. Schüssel die gemahlenen Haferflocken (Hafermehl), Salz, Weinsteinpulver und Natron gut vermengen.

Die beiden Massen miteinander vermischen bzw. vorsichtig unterheben.

Die Wildheidelbeeren langsam unterheben bzw. vorsichtig unterheben.

Ich habe das Rezept schon 1x mit getrockneten Heidelbeeren gemacht. Die Farbe lila ist dann nicht so intensiv, aber tut dem Geschmack keinen Abbruch. Und sicher klappt es auch mit Heidelbeerpulver! Wird der nächste Back-versuch.

Die Masse in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform füllen.

Für ca. 40 Minuten backen – Nadelprobe machen. Das Bananenbrot im offenen Backrohr auskühlen lassen.

Das Bananenbrot ist richtig saftig. Wer es etwas trockener haben möchte, gibt mehr Haferflockenmehl dazu.

Ein tolles schnelles glutenfreies, fettfreies und veganes Dessert.

Quelle: Heidelbeer Bananenbrot Blog Anthony William

Liptauer vegan köstlich – auf Cashewbasis – glutenfrei zuckerfrei

  1. Schritt Cashew in Quellwasser einweichen. 4 Stunden oder mehr.

Biozutaten:

150g Cashews – mit Quellwasser oder gereinigtem Wasser bedecken

1 EL gehäuftes Paprikapulver edelsüß

1 Zitrone entsaften

1 Messerspitze scharfes Paprikapulver

1 Tl (auch gerne mehr) Tomatenmark

1 flachen TL Kümmel

Salz + Galgant

Senf gehört grundsätzlich auch dazu, aber ich mag so überhaupt keinen Senf und schmecke auch eine Messerspitze raus – also ohne Senf! schmeckt trotzdem

1 Stück Paprika (rot wäre gut, ich hatte gelb!) klein schneiden

1 kleine Zwiebel rot zerkleinert

1 Knoblauchzehe klein zerhacken

1 Essiggurkerl kleinst geschnitten

1 TL Kapern klein gehackt

Die Cashewkerne vom Wasser befreien. Wasser kann man aufheben!

Die Kerne mit etwas aufgehobenen Wasser, Paprikpulver, Tomatenmark, Zitronensaft, Kümmel, Salz und Galgant in einem Mixer, Küchenmaschine, Blender mixen bis alles cremig ist. Man gibt so viel Wasser dazu bis einem die Konsistenz gefällt.

das grüne = Brennnesselsalz

Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Essiggurkerl und Kapern klein schneiden, hacken und mit der Cashewcreme vermischen. Liptauermischung abschmecken und nach Lust und Laune nachwürzen, verfeinern.

Mit dem glutenfreien Kichererbsenbrot servieren und alle überzeugen. Liptauer schmeckt auch besonders gut wenn er 1 Nacht durchziehen kann, ist aber nicht unbedingt notwendig. Vor dem Servieren auf alle Fälle gut durchrühren.

Liptauer ohne Tierleid, niemand kennt den Unterschied und man tut viel für Tier, Umwelt und seine Gesundheit! Einfach ausprobieren – demnächst ein Aufstrich aus Sonnenblumenkernen

Wrap aus Erdäpfel/Kartoffel fettfrei glutenfrei vegan

Biozutaten:

500 g bzw. 1/2 kg Erdäpfel/Kartoffel

Salz + Galgant

Backpapier

Fülle nach Wunsch, was gefällt – was da ist!

Hier mit Chinakohl/Spinat/Radieschen/Tellerlinsen

Gekochte Erdäpfel noch warm durch die Presse drücken und mit Salz und
Galgant abschmecken.

1/3 des Teiges ausrollen und am besten zwischen zwei Backpapieren, die rund ausgeschnitten sind, in Form bringen.

Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen und die erste Wrap hinein legen, Backpapier abziehen.

Nach ein paar Minuten wenden. Auf einem Teller anrichten und mit frischen pflanzlichen Innereien füllen.

Da der 1. Wrap nur „fast“ perfekt war, wurde er unaufgerollt verspeist. Machte magentechnisch keinen Unterschied!

Und dann kam der 2. – ein perfekt gerollter und wunderhübsch anzusehender Wrap, den man zu jeder Jahreszeit genießen kann.

Leichtes Essen, das jeder lobt. Toll für Buffets, als Vorspeise oder auch als Hauptspeise wunderbar. Sei auch hier wieder kreativ und fülle bunt, farbenfroh, mit frischen Kräutern……

…… und ist Medical Food / Anthony William konform

Quelle: Erdäpfelwraps von Brightsoul’s Kitchen

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