Bärlauchomelette vegan, soja-, gluten-, fett- und zuckerfrei, AW konform

Nach der letzten Bärlauchsaison nahm ich mir ständig vor, aus dem Pesto Bärlauchomlette zu machen. Jetzt sind 10 Monate vorüber und aufgrund des Nichtwinters 2020 bei uns in Krems, darf ich jetzt schon im Februar mit dem frischen Bärlauch, feine Bärlauchgerichte zaubern. Einfach wunderbar.

Übrigens fnde ich es toll, dass Bärlauch noch ein Lebensmittel ist, das wirklich nur saisonbedingt verwertet werden kann.

Na gut man kann in trocknen, vermalen, blanchieren und einfrieren. Aber ich meine so richtig frisch und regional…. Nicht wie z.B. die Erdbeere, die es schon das ganze Jahr über gibt. Worin liegt hier der Reiz?

Ist es nicht so; Was wir nicht immer „haben“ können, danach verzehren wir uns?

Deshalb liebe ich Bärlauch und Spargel, sie gibt es nur kurze Zeit und dann freut man sich wieder 10 – 11 Monate drauf – ach wie schön!

Bärlauch macht nicht high oder doch? Und ich weiß, mit Essen spielt man nicht, aber Lisa und ich treffen uns 1x im Jahr zum Bärlauch pflücken und nehmen uns Zeit für 10 Minuten sammeln und über eine Stunde für Blödeleien. Auch deshalb liebe ich die Bärlauchsaison! Irgendwie scheine ich abzuschweifen, aber wer bis hierher durchgehalten hat, schafft es auch noch bis zum Rezept…. welches wieder einmal schnell, einfach und mit wenigen Zutaten auskommt.

Bärlauchomelette: für 3 kleine Fladen – einfach multiplizieren bei Mehrbedarf, aber da der Bärlauch noch wenig und klein war, eine kleine Rezepteinheit! Bald kommt die Zutatenliste für dieses grüne Kunstwerk. Nur die Ruhe!

Bio-Zutatenliste:

50g Kichererbsenmehl (schon gewusst, es gibt Mühlviertler Kichererbsen – how leiwand)

110ml gereinigtes Wasser / Quellwasser

18g Bärlauch – kann aber mehr sein, dann wirds grüner, ich hatte am 23.2. nicht mehr!

1/2 TL Kala Namak (wer die Farbe gelb intensiver haben möchte, fügt noch Kurkuma hinzu)

Galgant – eine große Prise

diverses Gemüse ( Zucchini, Süßkartoffel, Karotte, Paradeiser, Schwammerl, Spinat…)

ENDE

Alle Zutaten – ohne Gemüse – in einem Mixer vermischen und den Teig etwas ruhen lassen. Wenn der Teig zu dickflüssig ist, dann noch vorsichtig wenig Wasser hinzufügen. Umgekehrt mehr Mehl!

Jetzt kommt eigentlich das Wichtigste – die Pfanne – ja die Pfanne!!!!! Die Pfanne heiß werden lassen –  ohne Öl, wenn es die Pfanne erlaubt, und etwas Teig in die Mitte der Pfanne gießen. Dann Belag sofort drauflegen – lass Deiner Phantasie freien Lauf!

Bei mir war es die Variante: Kühlschranktür auf, Zucchini + Süßkartoffel + frischen Spinat raus!

Hier am Bild die nicht fettfreie Variante, weil mit Wilhmersburger Käse!!!

Omelette/Palatschinke rasch belegen, einklappen und auf niedriger Flamme durch werden lassen.  Und gleich genießen oder leer lassen, einrollen und genussvoll abbeißen.

Hab ich schon erwähnt, dass ich Bärlauch liebe? Nicht, dann wird es ja Zeit: ich liebe Bärlauch! Danke und ENDE!

Hirseporridge mit Spekulatius vegan einfach süß – das besondere Dessert

Gusto auf etwas Süßes und man glaubt man hat nix zu Hause, dann klappt es vielleicht mit süßer Hirse! Hirse ist immer bereit für eine Verführung. Hirse ist glutenfrei und leicht verdaulich und manchmal hab ich so richtig das Bedürfnis Hirse zu konsumieren. Jetzt halt mal süß!!!!

Biozutaten:

  • 1 Häferl Hirse
  • 2 Häferl Quellwasser oder Mandelmilch
  • Lebkuchen- oder Wintergewürz
  • 1 Apfel oder Birne
  • 2 EL Dattelsirup
  • Spekulatius von Coppenrath (phänomenal) oder Butterkeks von Veganz (ganzjährig erhältlich)
  • Zimt zum Bestreuen
  • evtl. Banane als Fotodeko und dann natürlich zum Verzehren

Und los geht es: Hirse in Wasser oder schmackhafter und fettreicher mit Mandelmilch weich kochen. Ca. 5 Minuten vor Ender Hirsekochzeit klein geschnittenes Obst beimengen, 1 EL Dattelsirup untermischen und Lebkuchen- oder Wintergewürz dazu geben. Den Boden eines Glas mit Spekulatius auslegen, den Hirseporridge einfüllen und die Seitenwände ebenso mit Spekulatius bestücken. Mit Zimt und dem 2. EL Dattelsirup dekorieren.

Wenn man Banane über hat, zum Dekorieren verwenden und rein damit. Eine tolle Frühstücksidee, kann man kalt oder warm servieren! Für Hirsefreunde ein MUSS!

Termine März, April 2020

Und es gibt wieder super tolle Veranstaltungen, Kochabend, Nachtwächterführung, den berühmten FloKuLi, Spaziergänge undu vieles mehr…. Blättere einfach durch. Infos findest Du auch immer auf:

hundu / veggruf oder auf den fb – Seiten: Sabine / Naturveg / Veggruf oder Hundu

Wenn Du mehr über Flokuli erfahren möchtest schau hier nach: FloKuLi

Schön, dass Du durchgeblättert hast und freue mich auf Dich! Sabine

Brokkolipfanne mit Reis und Käse vegan glutenfrei

Brokkolizeit juhuuuu – Brokkoli ist kalorienarm, enthält massig Vitamin C und Kalzium. Also ran an den grünen Kreuzblütler.

Brokkoli ist auch roh unheimlich toll zu genießen.  Aber jetzt erstmal eine vitaminreiche heiße Pfanne.

Folgende Biozutaten sind erforderlich:

  • 1 Brokkoli
  • 1 große rote Zwiebel (oder 2 kleine)
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/4l Soja Cuisine
  • 1/4l Quellwasser oder gereinigtes Wasser
  • 1 Häferl roten Reis oder anderen heimischen Reis
  • 1 Häferl Käse gerieben
  • Salz / Pfeffer / Muskat / Chili- und Paprikpulver

Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel klein schneiden und im Öl anschwitzen. Den Brokkoli in kleine Teile/Röschen schneiden oder brechen und zum Zwiebel geben. Den Knoblauch pressen und zum gemüse geben.

Backrohr auf 180° aufheizen!

3-5 Minuten anbraten, dann mit Wasser und anschließend mit Soja Cuisine aufgießen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika- und Chilipulver würzen. Den Reis unterheben und vermischen und in einer Pfanne oder Auflaufform in das vorgeheizte Backrohr. Bei ca. 180° 10 Minuten im Backofen kochen lassen.

Dann den geriebenen Käse drüberstreuen und noch mal für 10 Minuten in den Ofen. Es darf auch überbacken werden.

Schmeckt soooo fein und natürlich sättigend durch den Käse und der Sauce.

Hauptsache tier- und klimafreundlich. Einfach genießen!!!!!

Mohn-Orangenguglhupferl vegan sojafrei – extravagant

Wenn man im Jänner immer Bioorangen direkt vom griechischen Bauern bekommt, dann darf es auch einmal ein Dessert sein.

Diesmal ein Mohn-Orangenguglhupf bzw. -hupferl. Den Mohn kann man nur erahnen, weil ich weißen Mohn gewählt hatte bzw. nur mehr weißen Mohn zu Hause hatte. Umso interessanter, wenn man jemanden kosten lässt und der Koster nicht auf Mohn kommt, weil wir scheinbar sehr visuell geprägt sind!

Also auf geht es zur Bio-Mohn-Orangen-Kuchen Zutatenliste:

  • 320g    Dinkel- oder Weizenmehl
  • 220ml Mandelmilch
  • 170g    Rohrzucker
  • 130ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 40g      Erdäpfelstärke
  • 35g      Mohn
  • 1Pkg.   Meister Backpulver
  • 60ml   Orangensaft frisch gepresst
  • Abrieb von 1 Orange oder 1 Tropfen Orangenöl Young Living oder 1 EL getrocknete geriebene Orangenschalen

Jetzt geht es schnell und einfach zur Sache oder zu den Hupferln…

Die trockenen Zutaten vermischen, geht mit der Küchenmaschine oder auch per Hand! Dann alle flüssigen Zutaten beimengen und untermischen. Alles rasch miteinander vermengen bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

Backrohr vorheizen auf 180° Umluft. Die Masse in Förmchen füllen und ca. 25 Minuten backen lassen bis die Masse etwas Farbe hat.

Nach der Stäbchenprobe die abgekühlten Mohn-Orangenteilchen aus der Form nehmen/drücken und mit Schokoglasur, Zuckerguss oder ähnlichem schmücken.

Und schon kann man genießen. Dauert nur rund 40 Minuten bis man reinbeißen darf! Ich hatte noch Pistazien als Schmuck gewählt…..so fein!

Und jetzt doch noch dunklen Mohn erstanden und das einfache Rezept gleich noch einmal probiert mit mehr Orange + 1 Tropfen Orangenöl

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