Apfelzipf aus Blätterteig, vegan, einfaches Dessert

Das ist DAS Rezept, wenn man überraschend Besuch bekommt und man entweder frischen fertigen Blätterteig im Kühli hat oder auch eingefroren. Wenige Zutaten und sooo gut.

Biozutaten:

  • 3 – 4 Äpfel
  • 1 Zitrone bzw. den Saft einer Zitrone
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100ml Hafermilch (aus der Glasflasche)
  • 1 EL Erdäpfelstärke / Kartoffelstärke
  • 1 EL Vanillepuddingpulver optional (sonst 2 EL Erdäpfelstärke)
  • 1 TL Lebkuchengewürz und/oder Zimt gemahlen
  • Prise Muskat
  • achso und 1x Blätterteig gekühlt – von Tante Fanny vegan

Schon gehts los:

Äpfel in Würfel schneiden oder so wie Du es haben möchtest. Die gewürfelten Äpfel in einen Topf geben, mit Zitronensaft beträufeln, Ahornsirup dazu (je nach Säure oder Süße der Äpfel) und die Milch beimengen. Diese Mischung etwas erhitzen. Lebkuchengewürz, Zimt, Muskat ebenfalls unterrühren, gibt die besondere Note – besonders in der Weihnachtszeit! Jetzt das Backrohr auf 180° vorheizen.

Die Äpfel sollten etwas weich gekocht sein und die Hafermilch einreduziert. Vom Herd nehmen und die Speisestärke und Vanillepuddingpulver unterrühren und auskühlen lassen. Blätterteig inzwischen aufrollen und in Quadrate vorschneiden. Die leicht ausgekühlte Fülle auf jedes Quadrat verteilen und in Dreiecksform zusammeklappen. Ränder andrücken und mit Hafermilch oder Wasser bestreichen.

Jetzt ab in den Ofen und ca. 15 Minuten backen bzw. wenn die Apfelzipf goldbraun sind.

Kichererbsenmuffins, vegan, glutenfrei, einfach

Es gibt ja schon einige Rezepte auf meinem blog mit Kichererbsen. Ich finde diesen Geschmack und dieses glutenfreie Mehl einfach toll. Und diese Muffins gehen wirklich schnell und man kann jedes Gemüse darin verarbeiten. Wenn das nicht einfach toll ist.

Biozutaten wie folgt:

  • 310 ml Hafermilch – jene aus dem Supermarkt in der Glasflasche – eh logo, übrigens Wasser passt auch
  • 180g Kichererbsenmehl
  • 1 – 2 EL Olivenöl – darf auch entfallen, wenn man das Öl meiden möchte
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Zehe Knoblauch gepresst oder Granulat
  • 2 TL Hefeflocken
  • frische italienische Kräuter, Rosmarin, Basilikum, Thymian, Quendel… was gefällt
  • Galgant, Salz
  • etwas Chili oder scharfes Paprikapulver
  • 1 flachen TL Kala Namak, wenn man den Eigeschmack haben möchte

Und jetzt kommt alles was man möchte für die Muffin“fülle“:

  • Zwiebel, Knoblauch
  • Paradeiser
  • Paprika
  • Karotte, Süßkartoffel
  • Erbsen
  • Spinat, Mangold
  • Brokkoli, Karfiol
  • Pilze, Schwammerl….

Das Gemüse klein schneiden und dann kann man schon das Backrohr aufheizen auf 180°, weil es geht es – eh scho wissen – schnell.

Kichererbsenmehl mit der Hafermilch oder dem gereinigtem Wasser vermengen. Das Öl, wenn gewünscht beimengen. Dann schon die Hefeflocken, Kräuter, Weinsteinpulver und alle anderen Gewürze untermischen. Das klein geschnittene Gemüse unterheben und in ein Muffinblech – ausgekleidet mit Muffinförmchen – einfüllen.

Ab in das vorgeheizte Backrohr und für ca. 30 Minuten backen bis alles eine knusprige Kruste bekommen hat. Gerne auf Salat betten und genießen.

Ein tolles Vorbereitungsessen und einfach nur gut…. Maaaahhhhhlzeit….

Mango – Rohkostkuchen, vegan, gluten-, soja- zuckerfrei

Der Mangokuchen oder besser gesagt Mangotorte ist für eine kleine Form von ca. 20cm Durchmesser berechnet. Vorzubereiten sind die Cashewkerne, die vorher eingeweicht werden sollten.

Hier kommen die Bio-Rohkostzutaten:

  • 90g Mandeln, ich nehme sie mit Schale, weil ich das Ganze verwerten möchte. Wer darauf Wert legt, nimmt blanchierte Mandeln. Ich verwende die frischen aus Griechenland, geliefert von Gerhard.
  • 90g Haselnüsse, diese gibt es auch schon aus dem Waldviertel
  • 90g Datteln ohne Kern – von Dattelbär
  • Prise Salz

Cremeschicht:

  • 300g Cashewkerne – mindestens 1,5h einweichen oder auch über Nacht
  • 2 Zitronen, Saft davon und von einer halben Zitrone die Schale abreiben
  • 1 reife Mango
  • 100g Ahornsirup
  •  70g Kokosöl – langsam zergehen lassen
  • etwas Vanillepulver
  • Prise Salz

Mandeln, Nüsse, Datteln, Salz in einer Küchenmaschine oder Hochleistungsmixer zerkleinern. Wenn es zu trocken ist, dann sehr wenig Wasser oder Zitronen beifügen. Form mit Backpapier auskleiden und den Mandelboden verteilen und andrücken. Diesen Teil in den Kühlschrank, im Winter ins Freie oder in den Tiefkühler stellen.

Für die Creme Kokosöl langsam schmelzen – zergehen lassen. Dann alles – ohne Mango – im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Masse mixen. (Die Cashews natürlich vorher abgießen – Einweichwasser wegleeren). Jetzt 2/3 der Creme auf den gekühlten Boden verteilen.

Das letzte Drittel der Cashewcreme mit dem Mangofleisch mixen bis eine schöne gelbe Creme entstanden ist. Diese auf die Cashewcreme verteilen und schon hat man einen 3-färbigen tollen Rohkostkuchen mit viel Frische.

Am besten über Nacht in den Kühlschrank oder für 1-2 Stunden in den Tiefkühler. Die wundervolle weiß-gelbe Torte anschneiden, dekorieren, verzieren – wie man möchte…

Ein wundervoll frischer Geschmack und schmeckt jedem. Konsistenz fest und wunderbar – einfach nur toll. Torte immer kühl lagern.

Ein rohköstlicher und gesunder Hochgenuss.

Auch im Winter zum Glühwein eine tolle willkommene Torte. Feste feiern, wenn sie fallen… 

Zwiebelkuchen, vegan, pikant, saftig, würzig, Germteig

Pikanter Kuchen aus Germteig/Hefeteig ist nicht nur eine tolle Hauptmahlzeit, sondern auch ein feines Gericht für  Feste, Feiern, Zusammenkünfte. Zwiebel mag fast jeder, er ist einzigartig im Geschmack, entfaltet er doch eine wundervolle Süße bei jedem Biss.

Für den Germteig – der gekühlt wird – ca. 1 Stunde!

  • 1/2 Würfel Germ/Hefe
  • 340g Dinkelmehl + etwas Mehl zum Ausrollen
  • 200ml gereinigtes lauwarmes Wasser
  • 1,5 EL feinstes Olivenöl
  • 1 TL Salz, Kräutersalz
  • optional etwas Kokosblütenzucker

Germ bröselig in eine Schüssel geben und in den 200ml Wasser auflösen. Salz, Olivenöl und optional Kokosblütenzucker einrühren und dann das Mehl beimengen und verkneten. Evtl. etwas mehr Mehl einrühren, bis ein schöner Teig entstanden ist. Den Teig dann 1 Stunde kühlen. Im Winter praktisch, einfach in einer zugedeckten Schüssel raus stellen!

Während der Teig kühlt, kann man den Belag zubereiten:

  • 1 Stange Lauch
  • 6 – 7 roten Zwiebel
  • 1 – 2 Zehen Knoblauch oder 2 TL Knoblauch-Salz-Gemisch verwenden
  • 1,5 rote Paprika (gerne auch anderes Gemüse)
  • 180 ml Gemüsesuppe
  • 200 ml Hafersahne
  • 4 EL Mandelmus
  • 4 EL Alsan oder andere vegane Butter/Margarine
  • 7 EL Hefeflocken
  • Salz, Galgant, Thymian… was gefällt

Eine Pfanne vorbereiten und die Butter darin zergehen lassen. Wer Butter/Margarine nicht verwenden möchte, nimmt einfach 2 EL Olivenöl. Lauch, Zwiebel und Knoblauch zerkleinern und in der erwärmten Ölpfanne anschwitzen. 

Den klein geschnittenen Paprika mitdünsten und mit der Gemüsesuppe langsam ablöschen. Hafersahne und Mandelmus ebenso langsam einfließen lassen und miteinander verrühren und zur Einheit werden lassen.

Hier auf alle Fälle den Backofen schon aufheizen auf 200°. Das Zwiebelgemisch noch etwas weiter einkochen bis die Flüssigkeiten aufgesogen worden sind. Mit den Hefeflocken (für den käsigen Geschmack), Salz, Galgant und Wunschgewürzen abschmecken.

Den Teig aus seiner Kühlung holen. Backblech mit Backpapier auskleiden. Den Teig auswalken und auf das Backpapier geben. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und das Zwiebelgemisch darauf verteilen.

Ab in das Backrohr und für ca. 40 Minuten backen lassen. Der Rand hat etwas Farbe und klingt beim Draufklopfen etwas hohl – wie beim Brot!

Einfach ein geschmacksköstlicher Traum!

Wird von allen geliebt. Auch gut auf Reisen oder Autofahrten mitzunehmen. Köstlich einfach, einfach köstlich!

Maronikuchen, vegan, glutenfrei, sojafrei, saftig, weich, feierlich

Ich bin einfach ein Herbstkind, neben Kürbis sind Maroni oder auch Esskastanien genannt, meine Lieblingszutat im Herbst und eigentlich das ganze Jahr. Die Kastanie ist eine Nussfrucht und gehört zu den Buchengewächsen.

Und schon geht es los. Was ihr auf alle Fälle braucht, ist Maronipüree. Das gibt es fast überall in der Tiefkühlabteilung. Das Maronipüree gibt man ein paar Stunden vorher raus, um es gut verarbeiten zu können. Das Püree ist die Hauptzutat, anstatt von Mehl!

Biozutaten:

  • 250g (= 1 Packung) Maronipüree gesüßt (gibts nur gesüßt – Stand 2021)
  •   80g Rohzucker
  • 1 Packerl Vanillezucker
  •   50g Alsan oder andere vegane Butter
  • 160g gemahlene Mandeln (von Gerhard aus Griechenland)
  • 2 EL Erdäpfelmehl
  • 1 TL Weinsteinpulver
  • Prise Salz
  • Schuß prickelndes Mineralwasser
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Apfelessig naturtrüb

Das Maronipüree ist aufgetaut. Die pflanzliche Butter in einem kleinen Gefäß auf kleiner Flamme zergehen lassen. Jetzt kannst du schon eine Auflaufform, Kastenform oder rechteckige Form vorbereiten. Die Form mit Backpapier auskleiden und den Ofen auf 175° vorheizen.

Flüssige Butter mit dem Zucker und Vanillezucker vermischen. Das Maronipüree löffelweise dazugeben und vermixen. Gerne mit dem Handmixer. In einer anderen Schüssel die gemahlenen Mandeln mit der Erdäpfelstärke, Prise Salz und dem Weinsteinpulver vermengen und nach und nach zur Maronimasse geben. Hier die Hand verwenden, keinen Mixer, weil die Masse nicht so lange gerührt werden sollte und sie etwas fester ist.

Das prickelnde Mineral zum Teig geben und kurz durchrühren – nicht zu stark verrühen. Separat das Natron mit dem Essig verrühen – sprudelt sehr!!!! Das sprudelnden Gemisch unter die Masse heben – ab in die Kuchenform damit und bei ca. 40 – 50 Minuten backen.

Dann braucht man noch etwa Geduld, wenn der Kuchen fluffig bleiben soll. Die Ofentür öffnen und den Kuchen langsam auskühlen  lassen. Schmeckt wunderbar fein!

Ich schaffe das nicht wirklich ihn ganz auskühlen zu lassen und so wird er noch weich aufgeschnitten und genossen.

Ein toller saftiger glutenfreier Kuchen – bin schwer begeistert und voller Maronigeschmack. Könnte einer meiner Lieblingskuchen werden!!!!!!

Wir verwenden Cookies, um die Benutzerfreundlichkeit unserer Seite zu erhöhen und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Mit der Nutzung unserer Seite erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen