Maronipalatschinken / Kastanienpala vegan gluten- und sojafrei, AW konform

Ein wundervolles schnelles Dessert und dann noch glutenfrei und durch das Kastanienmehl ein wunderbarer Grundgeschmack. Ich kann nur sagen, ich liebe dieses Dessert – gibt es meist sonntags! Also etwas Besonderes!

Ich liebe ja den Herbst und im Waldviertel finde ich auch immer zu einem Esskastanienbaum, wo ich mir eine Frucht mitnehme. Diese inspiriert mich dann immer zu neuen Rezepten.

Biozutaten: für ca. 5 Palatschinken

100g Kastanienmehl

200ml Mandelmilch

1/2 TL Meister Backpulver

1 EL Olivenöl

1/16l Mineralwasser prickelnd

Prise Salz

Die Zutaten miteinander verrühren. Das Mineralwasser zuletzt und nur vorsichtig einrühren. Teig etwas stehen lassen, muss aber nicht! Teig kann ruhig sehr flüssig sein, mehr Geschmack!

Dann kommt das WICHTIGSTE! Unbedingt eine Palatschinkenpfanne verwenden. Seit ich mit Palatschinkenpfannen in Kontakt kam, funktioniert jeder Palatschinke. Ich habe dann freundlicherweise von meinem lieben Mann Gugg eine ganz tolle und innovative Pfanne bekommen. Diese stelle ich Euch gleich vor.

Die Pfanne ohne Öl erhitzen und erst wenn sie wirklich heiß ist, Hitze wieder etwas reduzieren und den Teig einfließen lassen und verteilen. Palatschinken wie gewohnt auf jeder Seite braun werden lassen und mit verschiedensten Varianten füllen. Der Hit natürlich mit frischen Kastanien oder Kastanienreis mit Ahornsirup, oder mit Apfelfülle, Marmelade… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Serviert auf dem liebevollem Keramikbrett aus dem Atelier von Adele Moser Fürst

Rotkraut-Kürbis Salat mit Pinienkernen, vegan, gluten- und sojafrei

Hier kommt mein weihnachtlicher Menüsalat für 2019! Rotkraut-Kürbissalat mit Pinienkernen, Thymian und besonderen Ölen! Ebenfalls toll vorzubereiten, damit zu Weihnachten kein Stress entsteht. Der Salat ist natürlich auch ein geniales Herbstgericht.

Die Bio-Zutaten:

  • 1/2 Rotkrautkopf
  • 1 Zwiebel oder Lauch
  • 3-4 Thymianzweige
  • 1/4 Kürbis
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Orangenöl
  • 1/2 EL Macadamiaöl (Walnussöl, Haselnussöl)
  • 1 EL Dattelsirup
  • 1 Orange ausgepresst
  • kleine Hand voll Pinienkerne
  • Salz und Galgant (Pfeffer)

Die Pinienkerne auf kleiner Flamme und ohne Öl goldbraun rösten, beseite stellen.

Zwiebel klein schneiden und in eine Schüssel geben. Rotkraut ebenfalls in Streifen oder Stücke schneiden und zum Zwiebel geben. Die Thymianzweige abpflücken und mit den Ölen und den Pinienkernen zum Zwiebel-Rotkrautgemisch geben und würzen.

Diese Masse gut durchmischen und mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen. Inzwischen den Kürbis schälen, klein schneiden und in etwas Olivenöl anbraten, mit dem Orangensaft ablöschen. Ca. 10 – 15 Minuten köcheln lassen.

Dann alles miteinander mischen, servieren und genießen.

Tipp: Wer rohen Zwiebel nicht so mag, der röstet diesen mit dem Kürbis mit! Voilà fertig!

Eiskuchen bunt, festlich, vegan

Eigentlich sollte das Desser heißen: Eiskuchen mit Trockenfrüchten, aber wenn ICH das lesen würde, würde ich nicht weiterlesen, weil ich das nicht so wirklich mag……ABER das hier ist anders!

Feines Dessert der besonderen Art – ich könnte mich eingraben…..Es ist das Weihnachtsdessert meines 5-gängigen Menüs 2019! Aber das Dessert geht echt das ganze Jahr über und Abwandlungen mit Nüssen, Schoki, frischen Früchten spuken schon im Kopf herum!

Man nehme folgende Biozutaten für diese kleine Form:

  • 200 g Kekse (Spekulatius oder den Veganzkeks)
  •   70 g Butter
  •  diverse Innereien: Trockenfrüchte, Nüsse, Ingwer (ich habe etwas kandierten Ingwer, Cranberries und Pistazien genommen)
  • 200 ml Vanilleeis
  • 1 Stamperl Schnaps

Eine Form Deiner Wahl einfetten oder mit Backpapier auslegen. Die Kekse in einer Maschine – sonst mit der Hand oder Erdäpfelstampfer zerdrücken – klein reiben, wie Bild oben. Butter zergehen lassen und mit den 3/4 der Keksmasse vermengen. Diese Kombination als Boden in die Form drücken und etwas auch an den Rand pressen. Am besten mit den Fingern oder dem Rücken eines Löffels.

Diese Masse ca. 1 Stunde fest werden lassen. Im Winter am besten draußen, sonst in den Kühlschrank damit. Die getrockneten Früchte Deiner Wahl mit Ingwer, Pistazien (und was Dir sonst noch so beliebt) mit etwas Schnaps vermischen. Diese Fülle nun ruhen lassen.

Tipp: Der Ingwer macht viel vom Geschmack aus, also unbedingt reingeben! Und auch der Alkohol – muss ich zugeben – gibt auch noch einen Kick dazu!

Das Vanilleeis ca. 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und dann löffelweise zur Früchtemasse geben und verrühren. Diese Masse dann in die vorbereitete und mit Keks ausgekleidete Form füllen. Nun alles für 2 – 3 Stunden in den Gefrierschrank oder bei tiefen Temperaturen ins Freie stellen.

Die Eiskuchenstücke anrichten und mit Keksbrösel garnieren, bestreuen, dekorieren. Der HIT!

Wundervolle und friedvolle Weihnachten!

Spaghetti mit Kraut & Walnüssen, vegan, einfach, schnell, sojafrei

Eine eigene und besondere Variante von Spaghettiiiiiiii

Bei mir landete dieses Rezept als Hauptspeise zum Weihnachtsmenü 2019! Für viele vielleicht jetzt nicht festlich genug, aber das hat einen Hintergrund. 2016 versuchte ich mich mit einem Seitanbraten und der war ein Flop und der Ruf nach etwas „Einfachem“ wurde laut. Also Spaghetti mit Kraut und Walnüssen, ist doch super!

Was braucht man an veganen Bioprodukten für dieses Rezept?:

  • 500g Spaghetti (Originalpasta ist immer ohne Ei!)
  • 1/2 Kopf Weißkraut oder Wirsingkohl
  • 250 ml Schlagobers
  • 80g Walnüsse
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 Zweige Thymian
  • 5 Schalotten oder 1-2 größere Zwiebel
  • 40g Butter/Margarine
  • 50ml Weißwein – optional
  • 50g Parmesan
  • Salz + Galgant

Spaghetti oder auch andere Nudeln im gesalzenem Wasser weich kochen. 

Vom Nudelwasser etwas zurückbehalten!

Während die Spaghetti kochen kann das Kraut geputzt und klein geschnitten werden. Die Walnüsse mit dem Öl goldbraun anrösten, auf ein Küchenpapier legen.

Zum verbliebenen Öl in der Pfanne, worin die Walnüsse geröstet wurden, gibt man die Butter und mengt die klein geschnittenen Zwiebel/Schalotten bei. Die Thymianzweige abrebeln und mit den Schalotten in der Pfanne abrösten. Bequemlichkeitstipp: ganze Thymianzweige mitrösten!!!! Das ganze so ca. 3 – 4 Minuten!

Kraut nun zu den Schalotten in die Pfanne geben und mit fpr ca. 5 Minuten mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen, wer keinen Wein nehmen mag, kann auch Birnensaft, Wasser, Suppenwürze oder mehr Schlagobers nehmen!

Das Nudelwasser zum Schluß dazugeben gemeinsam mit den Nudeln. Oder man gießt die Sauce extra über die Nudeln. Auf alle Fälle alles noch gut mit Salz und Galgant (oder Pfeffer) abschmecken. Mit den Walnüssen garnieren.

Mit Parmesan bestreuen und genießen. Nudeln gehen immer – Mahlzeit!

Gulasch mit Erdäpfel/Kartoffel und Räuchertofu, vegan, einfach, schnell, glutenfrei

Gulasch ist ja so überhaupt nicht meins. Wollte ich nie als ich noch Fleisch aß, aber auch deshalb weil meist so fette oder flachsige Stücke dabei waren, die nicht geschmeckt haben. Jetzt habe ich es mit einem veganem Gulasch versucht, das schmeckt schon viel viel viel viel besser, natürlich auch in dem Bewusstsein, dass dafür weder ein Tier sterben noch leiden muss. Ist doch toll, wenn es so etwas gibt – wozu also noch Fleisch konsumieren?

Geht auch wieder rasch, ist einfach, toll vorzubereiten, schmeckt noch besser nach dem Aufwärmen.

Biozutaten:

5-7 mittelgroße Erdäpfel / Kartoffel

250g Räuchertofu, auch stark geräuchterter möglich

1/2l Quellwasser oder gereinigtes Wasser

1 Zwiebel

4 Knoblauchzehen

1 EL Olivenöl

5 EL Paprikapulver edelsüß

2 EL Tomatenmark

Majoran, Salz, Galgant

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Erdäpfel schälen und klein schneiden und im Topf mitrösten. Tofu in Stücke schneiden und ebenso in den Topf geben. Unter etwas Rühren alles anbraten lassen. Das Paprikpulver und Tomatenmark für 3-4 Minuten mitbraten lassen, dann mit Wasser oder auch Gemüsesuppe aufgießen. Die Erdäpfelstücke sollen bedeckt sein!

Das war es auch schon fast. Jetzt das Gulasch für 30 – 40 Minuten ohne Deckel auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Das Wasser reduziert sich und ob das Gulasch fertig ist, sagen uns die Erdäpfel, wenn sie weich sind. Eventuell noch etwas Wasser hinzufügen. Gulasch abschmecken und servieren.  Fertich…

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