Ein absolutes Lieblingsrezept waren und sind Krautfleckerl. Es hat länger gedauert bis die Industrie vegane Fleckerl am Markt gebracht hat. Die Fleckerlform gehört halt einfach dazu. Die Jahre davor hab ich mir mit Spiralennudeln und Bandnudeln geholfen! Jetzt gibt es sie von Recheis und Wolf!
Leider gibt es die Fleckerl noch nicht in bio! Aber auch das wird es bald geben, bin ich sicher, weil vegan scheint ja doch keine „Phase“ zu sein!
In einem Topf Schmalz geben und den geschnittenen Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Dann das zerkleinerte Kraut beimengen, kurz mitrösten und mit etwas Wasser aufgießen. Auf kleiner Flamme ca. 10-15 Minuten weichdünsten.
Dann die Nudeln mit dem Kraut vermengen.
Mit Salz, Galgant, Mutterkümmel (optional), Kümmel ganz (wenig) würzen und abschmecken.
Und dann kann das feine einfache schmackhafte Essen auch schon verspeist werden. Noch besser werden die Krautfleckerl, wenn man sie aufwärmt.
Für schönere Bilder war mein Hunger schon zu groß – man verzeihe mir. Nachkochen empfohlen. Schreib mir Deine Krautfleckerlvariante.
Also zugegeben, ich bin ja überhaupt nicht für so exotische Kuchen, ABER….
Ja aber, ich wollte für Paradise in the city (13.10.2019) etwas Besonders und Neues ausprobieren. Außerdem wurden spätsommerliche Temperaturen vorhergesagt. (Das traf dann zwar nicht zu, aber der Kuchen kam trotzdem gut an).
Es sei noch erwähnt, dass ich auch nach Fertigstellung kein Freund von solchen Kuchen werde, aber es gab Fans dafür! Der Grund dieses Rezept zu wählen, war schlichtweg, dass „zu viele“ Zitronen von meinem Mann gekauft wurden!
Jetzt aber ab zu den Biozutaten, die diesmal etwas mehr sind, als von mir gewöhnt…
Teig
200g Dinkelmehl
125g Butter vegan / zimmerwarm
75g Rohrohrzucker
2 EL Apfelmus
etwas Zimt
Prise Salz
Belag:
250g Sojasahne
125g Rohrohrzucker
100ml Orangensaft, frisch gepresst
50g Erdäpfelstärke
5 Zitronen
Safranfäden
Was man vielleicht noch brauchen kann:
Backpapier oder Butter für die Form
Hülsenfrüchte zum Leerbacken –> unbedingt mehr als bei mir am Bild sonst geht der Teig zu sehr auf und man kann ihn nicht/oder nur schwer flüssig befüllen
Staubzucker + Melisse- oder Minzeblättchen
Jetzt aber los:
Für den Teig die zimmerwarme Butter (man kann sie auch leicht flüssig machen) mit dem Apfelmus, Zimt und Prise Salz vermengen. Das Mehl und den Zucker zufügen und den Teig gut vermengen und zu einer Kugel formen. Den Teig jetzt für ca. 1 Stunde kühl stellen.
Für den Belag kann man jetzt schon aktiv werden. Zitronen heiß waschen, trocken rubbeln und die Schale abreiben. Die Zitronen halbieren und auspressen. Ca. 150ml sollten es werden – eine ziemlich saure Angelegenheit! Den Safran in den Saft einweichen. Die Stärke mit dem Zucker und den Zitronenschalen mischen. Den Zitronensaft durch ein Sieb zum Zucker und der Stärke geben. Den Orangensaft dazugeben. Wer mag kann auch etwas Orangenschale beimengen. Jetzt die Sahne/Schlagobers untermengen und glatt rühren.
Backrohr auf 200° vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn ausrollen oder auch auseinanderdrücken mit den Fingern und mit einem Glas – funkt auch! Eine Tarteform, wenn man hat, entweder einfetten und bemehlen oder mit Backpapier auskleiden.
Den Teig in die Form bringen und Rand lassen. Den Boden mit Hülsenfrüchten ordentlich belegen, damit er eben nicht so aufgeht wie bei mir (ich war zu sparsam). 15 Minuten blind backen und die Hülsenfrüchte entfernen.
Den Boden auskühlen lassen. Die Zitronenmasse dann auf den erkalteten Boden gießen und bei mittlerer Schiene bei 180° 40-50 Minuten backen.
Bis die Masse oben eine leicht braune Farbe bekommen hat bzw. Stäbchenprobe.
Mit Staubzucker – nach dem Auskühlen – und Melisse oder Minzeblättern dekorieren. Voilà die tolle Zitronentarte ist fertig!
Heute mal was anderes als einen Marmorguglhupf zaubern? Dann bist Du hier richtig. Einen Mandelkuchen mit einem Schuß Kaffee.
Natürlich darf der Teig auch in eine runde Form oder eine Kranzform.
Wer Mandeln nicht so toll findet, darf dieselbe Menge Haselnüsse verwenden.
Aber genug geplaudert, hier die Biozutaten:
250g Dinkelmehl
220g Mandeln gemahlen
180g Rohrohrzucker
4 TL Weinsteinpulver
4 TL Kakaopulver
2 TL Vanille
150 ml Haferdrink (Haselnussdrink auch super fein)
120 ml Espresso kalt
50g Margarine/vegane Butter
Prise Salz
Wenn Du alles vorbereitet hast, geht alles ganz schnell. Deshalb kann man jetzt schon den Ofen auf 180° vorheizen.
Die guglhupfform mit Margarine einfetten und mit Brösel auskleiden.
Die trockenen Zutaten: Mehl, Mandeln, Zucker, Vanille, Weinsteinpulver, Kakao und die Prise Salz vermengen. Hat bei mir die Küchenmaschine erledigt. Dann die Butter in kleinen Teilen dazu fügen. Den Teig mit der Hand vermengen.
Danach den Drink und den Kaffee dazu gießen bis ein glatter Teig entsteht.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen un in den vorgeheizten Ofen mittlere Schiene geben. Das Backen dauert zwischen 50 – 60 Minuten.
Stäbchenprobe machen!!!
Wenn nichts mehr an dem Holzstäbchen kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig. Auch jetzt darf man ihn schon servieren und verkosten. Ich habe dann noch spontan Schokoglasur darüber gelehrt und mit frischen Ringelblumenblütenblättern garniert. So fein!
Und schon ist ein einfacher wundervoller Kuchen fertig. Nachmachen erwünscht. Kommentare auch gerne!
Kam am 13.10.2019 bei Paradise in the city in St. Pölten zum „Einsatz“!
Ein süßer Herbstgruss kann ein einfacher saftiger Kürbiskuchen sein. Kuchen mit gemüse ist ja keine Seltenheit mehr, dennoch sollte man immer wieder neue Rezepte und Varianten ausprobieren. Diesmal ein Kuchen mit wenig Zutaten. Angelehnt an ein Rezept von Nom Nom.
Bio-Zutatenliste:
260g Dinkelmehl oder Kuchenbackmehl
180g Rohrzucker
1 Packerl Weinsteinpulver
3/4 TL Zimt oder Lebkuchengewürz
1/2 TL Ingwer gemahlen
100ml Olivenöl oder Sonnenblumenöl
1/4l Hafer- oder Mandelmilch
200g Kürbisfleisch gerieben
Zuerst den Kürbis grob raffeln, bisserl stehen lassen und ausdrücken. Inzwischen alle trockenen Zutaten mischen, die „Milch“ und das Öl zufügen und dann den Kürbis unterheben.
Eine Backform mit Backpapier auskleiden und den eher flüssigen Teig einfüllen. Ofen auf 180° Umluft vorheizen und für ca. 45 – 50 Minuten goldbraun backen lassen. Nadelprobe machen!
Bei mir war er etwas „gatschig“, hat sich dann aber gut gesetzt. Habe ihn im Ofen auskühlen lassen.
So einfach kann tierleidfreier und umweltfreundlicher genuss sein! Mahlzeit!
Wenn man schnell was Süßes zu brauchen meint, dann empfehle ich diese Rohkostkugerl. Wie das Wort Rohkost schon ausdrückt, braucht man nichts backen, sondern nur ein paar wenige Zutaten mixen und in Form bringen.
Natürlich bio und in Rohkostqualität:
12 entkernte Datteln
3 EL rohes Kakaopulver
2 EL Erdnüsse – können auch gesalzen sein, aber dann sind sie meist nicht rohköstlicher Qualität!
1 EL Ernussmus
1 EL Mandelmilch (zur Not gereinigtes Wasser)
Zum Wälzen: Hanfsamen geschält, Heidelbeerpulver, Erdbeerpulver
Natürlich auch gerne Kokosflocken, Kakaopulver, Mohn, Sesam, Nüsse….
Bilder von den Jausenstationen vom Weinweg Langenlois, also keine „schönen“ aufgemotzten…
Die Zutaten in einen Mixer geben und klein mixen, bis eine klebrige Masse entstanden ist. Mein Aufsatz vom Stabmixer schafft das auch!
Dann Kugerl formen, in der Ummantelung wälzen und lieben Menschen reichen. ENDE
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