Zimtschnecken vegan, sojafrei

Zimtschnecken kann man immer essen. Diesmal mit Germteig. Statt Zimt kann man auch Lebkuchengewürz oder Winterzauber nehmen.

Biozutaten: Teig

260g Mehl – Dinkelmehl bei mir

150ml lauwarme Mandelmilch

30g pflanzliche Butter

1/2 – 3/4 Würfel germ

2 EL Rohrzucker

1 Prise Salz

geht voll auf…

Fülle:

3 TL Zimt oder Lebkuchengewürz

1/2 TL Orangenschalen gemahlen

3 EL Rohrzucker

2 EL weiche pflanzliche Butter

 

Die Milch lauwarm machen. Die Germ in einer Schüssel zerbröseln und die Milch über die Germ gießen und etwas stehen lassen, bis sich die Germ/Hefe auf gelöst hat. Wenn man Zeit hat, passiert das von selbst sonst verrühren.

Dann einfach alle anderen Zutaten dazugeben und zu einem Teig kneten. Dann den Teig an einem warmen Ort gehen lassen.

Inzwischen kann man die Füllung vorbereiten. Die weiche Butter mit dem Zucker und Zimt, Orangenschalen verrühren. Wenn der Teig sicher verdoppelt hat, rechteckig ausrollen, die Fülle darauf verstreichen, einrollen und ca. 2cm Stücke abschneiden. Diese auf das Backblech legen und noch 20 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 180° aufheizen.

Die Schnecken ca. 20 – 25 Minuten im Ofen backen lassen. Noch warm oder kalt genießen. Mit Löwenzahnsirup oder dem spontan entsandenen Birnen-Appfel-Hagebuttenmus.

so könnte eine Serviervariante aussehen
oder so
oder auch so… ENDE

Mango-Erdäpfel-Spinat Strudel – herbstlich, regional, einfach, sojafrei

Für den Spätsommer oder Früherbst gibt es viel im Garten zu ernten und so entstand eher aus der Not heraus dieser Strudel. Außerdem war ich dabei meinen Gefrierschrank etwas zu lehren und darin befindet sich meist ein Blätterteig, weil man mit diesem sehr schnell und einfach Speisen zaubern kann.

Biozutaten (bis auf den Blätterteig):

Spinat und Mangold aus dem Garten

Lauchzwiebel aus dem Garten, Knoblauch optional

kleine Schale Erdäpfel/Kartoffel –> vom Wurmhof Thaller in Zwettl – Niederösterreich

1 Blätterteig

Suppenwürze selbst gemacht

Bärlauchsalz, Galgant, Aufstrichgewürz und Piri Piri für ein bisserl Schärfe

Mit der Suppenwürze den Lauch und optional Knoblauch anbraten, dann die Erdäpfel klein geschnitten dazufügen. Ein paar Minuten braten lassen, dann mit etwas gereinigtem Wasser (ca. 3-4 EL) ablöschen. Dann den grob geschnittenen Mangold und Spinat mitdünsten lassen. Kräftig würzen.

(Wenn man die Geduld hat, das Gemüse auskühlen lassen)

Ofen auf 180° vorheizen.

sonst schaut das so aus, weil der Blätterteig durch die warme Füllung löchrig wird, aber mir macht das nix, ist nur schwieriger zu einrollen!!!!

Die Masse also in den Blätterteig geben und einrollen. In den heißen Ofen auf mittlerer Schiene bei 180° Heißluft backen. Dauert bis der Teig braun geworden ist, ca. 30 Minuten.

Als Dip kann man simply verwenden. Da ich ja nicht so ein Saucen- und Dipfan bin, reicht mir der Strudel alleine!!!!!

Eispalatschinke veganes schnelles Dessert

DAS schnelle feine Dessert – besonders für heute 1.10.2019 – wo es sommerliche Temperaturen hat und man wieder Lust auf Eis bekommt.

Biozutaten:

1 Häferl Pflanzenmilch, ich nehme meist Mandel oder Hafermilch

1/3 Häferl Dinkelmehl ( evtl. etwas weniger) bzw. anderes Mehl und so viel bis der Teig passend ist

1 Schuß prickelndes Mineral oder 1 TL Natron oder 1 TL Weinsteinpulver

Prise Salz

Optional:

veganes Eis aus dem Laden / Joya Vanilleeis oder ähnliches

Schokosauce vegan oder Schokodrops zerlaufen lassen (immer daheim)

Alle Zutaten miteinander vermengen, sodass keine Klumpen bleiben…

Wenn man Zeit hat den Teig etwas rasten = stehen lassen.

In einer Palatschinkenpfanne – und das ist echt wichtig! – einen Schöpfer von dem Teig füllen, den flüssigen Teig verteilen und jede Seite kurz kurz goldbraun werden lassen.

Es ist deshalb echt wichtig, weil ich immer dachte, ich kann keine Palatschinken, aber mein AHA – Erlebnis kam mit der Erkenntnis, dass es einfach am richtigen Equipment liegt. Also jede(r) kann das!!!!!!!

Und dann mit Eis befüllen, zuklappen und noch schön mit Blüten, Kräutern, Schokosauce, Drops etc. verschönern. Dann genießen! Einfach himmlisch!

Und das beste, diesen Teig kann man für pikante Pala auch verwenden…

Erdäpfelsuppe – Kartoffelsuppe einfach köstlich soja-, gluten- und zuckerfrei

Dies wird ein kurzes Rezept und doch so heimisch. Geschmacklich top und schnell gemacht. Noch dazu gluten-, soja- und zuckerfrei.

Man nehme folgende Biozutaten:

Bioerdäpfel von der Umgebung – meine vom Wurmhof Thaller aus Zwettl

Suppenwürze vegan, am besten selbstgemacht 

Jungzwiebel oder Lauch

1 – 2 Knoblauchzehen

Salz und Pfeffer, etwas Kümmel oder wer Kümmel nicht so mag –> Mutterkümmel

Reste von Gemüse (bei mir waren noch 1 Karotte, 1/4 Süßkartoffel, etwas Sellerie übrig)

gereinigtes Wasser / Quellwasser

Öl optional, nicht wirklich notwendig

veganer Rahm oder Sahne optional

Suppenwürze in den Topf geben, dann den klein geschnittenen Zwiebel/Lauch, dann das klein geschnittene Gemüse und die Erdapferl.

Etwas anrösten, dann mit Wasser aufgießen, etwas köcheln lassen und zum Ende würzen. Auch unbedingt mit Kräutersalz oder frischen Kräutern verfeinern.

Und natürlich anstatt Petersilie empfehle ich IMMER den Giersch. Fast das gesamte Jahr verfügbar, meist in Massen, und kostenlos!

Und schon ist die Suppe fertig und dann hatte ich auch noch eine Handvoll Eierschwammerl im Schrank!!!

oder mit einem kleinen Creme fraiche Topping
ok und hier noch Reste vom Tofu abgebraten und reingeschummelt

So fein und schon fertig und dann kann man diese Suppe detail getreu genießen oder pürieren. Schmeck den Unterschied.

Zwetschkenchutney oder auch Pflaumenchutney vegan soja- und glutenfrei

Ein Chutney mit pfiffiger Ingwer- und Chilinote. Wenn man Zwetschken bekommt und man nicht möchte, dass die Obstfliegen sie kriegen, ist ein Chutney eine tolle Einkochidee! Schon früher hat man Lebensmittel durch Erhitzen haltbar gemacht und wird auch jetzt wieder modern.

Biozutaten für das Chutney:

1/2 kg Zwetschken / Pflaumen

2 große weiße Zwiebel fein geschnitten

1 Biozitrone

1 kleiner Teelöffel Ingwerpulver

1 kleine Chili

Salz und weißen Pfeffer oder galgant

100g gelierzucker 2:1

1/8l – 1/4l Quellwasser

Die Zwetschken gleich mal entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel in feine Streifen schneiden und in einen Topf geben. Den Zitronensaft auspressen und mit dem Ingwer- und Chilipulver in den Topf geben. Salz, Pfeffer und auch den gelierzucker untermischen und auf kleiner Flamme warm werden lassen. Mit etwas Wasser ablöschen und aufkochen lassen. Immer wieder mit Wasser aufgießen und ca. 30 Minuten auf kleiner Flamme einkochen.

Das Chutney abschmecken, etwas auskühlen lassen und in Rexgläser füllen und ein paar Tage bis Wochen im Keller stehen lassen, damit es noch anzieht.

Das Chutney zu Salat, Brot, vegane Käseplatte, Weintrauben servieren. Weitere Verkostungideen von Deiner Seite herzlicht willkommen.

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