Sellerie an Erdäpfelpüree und Apfelscheiben, vegan, gluten- und sojafrei, frech und erdig

Vorweg sei gesagt, dass der liebe Knollensellerie nicht zu meinen wirklichen Lieblingen gehört. Aber wenn man dann von einer lieben Kundin einen aus ihrem Biogarten geschenkt bekommt, dann muss man ihn ehrwürdig verarbeiten. Ich war sehr froh darüber, weil diese Kombi einfach herrlich ist, sodass ich den Sellerie wohl in meinen Speiseplan aufnehmen muss.

Es gibt nur wenige und sehr ähnliche Bilder, weil ich so in meinem Element war und soooo begeistert, dass ich tatsächlich vergessen habe zu fotografieren. Aber ich versuche alles so gut als möglich zu beschreiben.

Du brauchst an Biozutaten:

  • 1 kleine Knolle Sellerie (das Kraut als Deko nehmen oder in den Smoothie oder abbraten)
  •  60g Alsan (vegane Butter/Margarine)
  • 400-500g Erdapferl – am besten festkochende
  • ca. 100ml Mandelmilch oder ähnliches
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Apfel ohne Kern in Scheiben geschnitten

Am besten die Erdapferl gleich schälen oder gut waschen und weich kochen. 10 Minuten vor dem Fertigwerden der Erdapferl, den geschälten und in Scheiben geschnittenen Sellerie zu den Erdäpfel geben, damit dieser bissfest gekocht wird. Dann geht es schon ratzfatz!

Die Erdapferl zu Püree verarbeiten, d.h. ich erwärme die pflanzliche Milch immer leicht und lasse darin die Butter – bis auf einen kleinen Rest fürs Anbraten von Sellerie und Apferl – schmelzen. Die geschälten und grob durch geschnittenen Erdapferl durch eine Erdäpfelpresse drücken oder mit dem Stampfer zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss (je nach Lust) und dem Milch-Buttergemisch zu einem Püree verarbeiten. Dann in einer Pfanne die Butter zerlassen und die Selleriescheiben anbraten. Ebenso mit den Apfelscheiben verfahren. Das war es schon, ihr werdet begeistert sein! Schreibt mir!

Spinattorte vom Feinsten, vegan, festlich pikant

Ich liebe es ja Rezeptbücher zu lesen, ja richtig, zu lesen……und dabei filtere ich jene heraus, die ich unbedingt machen möchte. So war es mit diesem Rezept von Sudham Göb. Es dauerte dann noch über einen Monat, bis ich mir die Zeit dazu nahm! Erschien es mir doch etwas aufwändiger, obwohl dem nicht wirklich so war. 

Die Grundlage bilden kleine Palatschinken. Mit diesen wird begonnen. Wenn ihr gefrorenen Spinat verwendet, dann die Packung aus dem Tiefkühler nehmen. Wenn man frischen Spinat oder Mangold hat, hat es noch Zeit mit der Verarbeitung.

Biozutaten für die 2 Törtchen:

  • 200g Dinkelmehl
  • 400ml Hafermilch
  • Prise Salz
  • 1 Tl Meister Weinsteinpulver
  • Alsan (vegane Butter) für die Palatschinkenpfanne

Alle Zutaten bis auf das Weinsteinpulver miteinander verquirlen. Dann das Weinsteinpulver/Backpulver langsam unterrühren. Die Palatschinkenpfanne erhitzen und einen Klacks Alsan zerfließen lassen. Einen halben Schöpfer Teig eingießen und zu einer kleinen Palatschinke verteilen. Solange weiter Palatschinken produzieren bis der Teig verbraucht ist.

Während die Palatschinken so vor sich hin bruzzeln, bereitet man den Spinat und die Tortenverkleidung vor.

  • 1 Packerl Tiefkühlspinat aufgetaut oder 1kg frischer Spinat oder Mangold
  • eine kräftige Prise geriebene Muskatnuss, darf auch mehr sein
  • 3 El Olivenöl
  • 350g Champignons oder andere frische Pilze
  • Salz + Galgant

Den Spinat mit den Zutaten – außer den Pilzen – vermischen und zur Seite stellen. Fleißig würzen, wer es pikant mag. Die Pilze in dünne, schmale Stücke schneiden.

An das Palatschinken umdrehen denken und jetzt ran an die weiße festliche Verkleidung aus Tofu natur.

  • 250g Tofu Natur – ich habe gleich die 400g Packung verarbeitet, weil ich nie weiß was ich mit dem Rest machen soll und habe dicker verkleidet!
  • 80ml Hafermilch
  • 50ml Olivenöl
  • 1TL gut gehäuft Rosmarin getrocknet, die Nadeln in der Hand zerbrechen oder fein reiben
  • Prise Salz
  • 6 El Hefeflocken

Den Tofu natur mittels Handarbeit grob zerbröseln.  Die restlichen Zutaten, bis auf die Hefeflocken, in die Schüssel geben. Mit einem Pürierstab alles zu einer Creme pürieren. Die Hefeflocken unterrühren. Creme zur Seite stellen.

Als Farbtupfer oben drauf kann man Cocktailparadeiser nehmen. Da ich die nicht wirklich mag, fand ich in meinem „Lager“ Cranberries (Moosbeere). War nur für den optischen Aufputz! Und aus der letzten Palatschinke habe ich mit Keksausstechern Sterne ausgestochen.

fertiges Törtchen

So jetzt geht es aber erstmals ans Zusammensetzen der Köstlichkeit:

Am besten ein Backpapier aufs Blech legen und mit einer Palatschinke beginnen. Spinatmix dünn darauf verteilen, auch schön am Rand legen. Mit den geschnittenen Pilzen ergänzen. So lange damit verfahren, bis alles aufgebraucht ist. Es entstehen 2 kleinere Törtchen oder eine hohe Torte!

Die Törtchen mit Tofucreme einstreichen und verzieren. Was sag ich, ist doch ganz einfach. Man braucht keine Backzeit und schmeckt sooooo wunderbar. Es braucht echt nicht mehr Würze, obwohl ich da sehr sehr skeptisch war, ich habe mich aber wirklich – fast – ans Originalrezept gehalten.

Und ein paar Bilder gehen noch, weils so schön ist, wisst ihr ja schon von mir…

Na, hast Du Lust bekommen? Ist auch gut vorzubereiten. Unbedingt kühl lagern, weil sich sonst die Tofucreme verfärbt. Schreibt mir Eure Erfahrungen – freue mich. Sabine

Rotkraut mit Apfel und Maroni, vegan, köstlich, Herbstfreuden, gluten-, soja- und zuckerfrei

Früher hatte ich mir oft nur Beilagen bestellt, z.B. 1x Gans ohne Gans. Heute sind Beilagen zu Hauptspeisen avanciert. Und mit Verwunderung durfte ich feststellen, dass es zwar schon einige Rezept auf meinem Blog gibt, wenn man das Suchwort Rotkraut eintippt. ABER ABER kein reines Rotkrautrezept…….das wird jetzt geändert!

Biozutaten:

  • 1 kleinen Rotkrautkopf / Rotkohl
  • 1 große rote Zwiebel oder 2 kleine Zwiebel
  • 1/4l Rotwein vegan oder Suppe/Wasser
  • 2 Äpfel
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Schuß Apfelessig naturtrüb
  • etwas Salz, Zimt, Piment, Nelken oder Sternanis

Das Rotkraut vom Strunk befreien und klein schneiden oder hobeln. Äpfel und Zwiebel ebenso schälen und fein reiben. In einem großen Topf das Öl erhitzen und zuerst kurz den Zwiebel dünsten, Äpfel mitdünsten lassen und dann das geschnittene Kraut in den Topf geben. Unter Rühren ca. 5 Minuten alles anrösten und mit dem Rotwein ablöschen. Essig, Ahornsirup und alles an Würze beimengen. Würzen nach persönlicher Note! Mit geschlossenem Deckel das Kraut ca. 40 Minuten weich werden lassen, öfter mal umrühren.

Schon fertig, weil es gibt auch keine Bilder mehr… abschmecken und mit den Kastanien servieren. Entweder schon gekochte und geschälte Biomaroni nehmen oder sie frisch und selbst am Herd oder im Ofen machen.

Rotkraut kann man auch toll einfrieren, wenn man gleich mehr macht. Wenn schon, denn schon!

Erdäpfel-Mangold-Auflauf, vegan, soja-, gluten- und zuckerfrei (hier mit veganem Feta)

Ich sage Euch, ein tolles schnelles Rezept mit wieder einmal Suchtfaktor. Und dann noch so erdig mit hauptsächlich regionalen Zutaten bzw. aus dem eigenem Hügelbeetvorrat.

Die Bio-Zutaten sind wenige und lässt das Herz höher schlagen:

  • 1/2kg Erdäpfel/Erdapferl/Kartoffel
  • 300g Mangold oder Spinat –> geht auch tief gekühlt
  • ca. 140g Feta (kann aber auch weg gelassen werden)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 rote kleine Zwiebel
  • 1 – 2 EL Lupinensauce (wie Sojasauce oder auch Misopaste möglich, dann halt nicht mehr sojafrei)
  • 2 EL Olivenöl
  • 80g Cashewkerne (ca. 1 Stunde vorher einweichen – geht mit gutem Mixer auch ohne)
  • 1/2 Zitrone
  • Würzen mit Salz, Pfeffer oder bei mir immer Galgant

Vorbereitung:

Cashewkerne im Wasser einweichen

Wenn Du Tiefkühlware, z.B. Spinat verwendest, diesen vorher auftauen lassen.

Die Erdapferl vom Bauern des Vertrauens weich kochen, nicht zu weich, weil sie dann ja noch in den Ofen kommen!

Die gekochten Erdapferl in Scheiben schneiden. Den Mangold oder Spinat klein machen und mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen. Ruhig intensiv. Die Zwiebel klein schneiden und im Olivenöl glasig rühren.

Die Cashewkerne trocken legen = Wasser abgießen. Die Kerne in den Mixer, den glasigen Zwiebel dazu, Zitronensaft, Lupinensauce, Salz, Pfeffer ebenso und mit etwas Wasser (nach und nach) zu einer cremigen Paste mixen. Das wird die „Decke“ für den Auflauf.

Den Ofen auf 180° Umluft aufheizen. Die Auflaufform vorbereiten und mit Öl einpinseln. Ich habe sie mit Mangoldblätter ausgekleidet. Jetzt kommt eine Schicht Erdapferl/Kartoffel. Dann das Mangold oder Spinatgemisch und wenn man möchte auf die Mangoldschickt etwas Feta raufkrümeln. Abwechselnd schichten und mit der Cashewcreme bestreichen.

Und das war es schon wieder. Ab in den Ofen für ca. 25 Minuten. Inzwischen Salat vorbereiten oder einfach die Küche aufräumen. Wenn die Cashewdecke Farbe annimmt, kann man schon anrichten.

Ein tolles vollwertiges Essen, kann man auch kalt genießen. Ich mag vieles auch gerne kalt, aber jeder wie er mag.

Schmecken lassen – Kommentar hinterlassen!

Bananenbrot mit Erdnusstopping, vegan, einfach, schnell und speziell

Heute möchte ich Dich gleich um Nachsicht bitten. Die Bilder sind nicht sooo toll, wie ich es mir wünschen würde, aber das hat natürlich einen Grund! Ich habe entweder etwas zum Verbrauchen in der Küche oder Lust auf etwas oder auch einfach nur Freude am Probieren und dann entstehen die unterschiedlichsten Rezepte.Und da geht es eigentlich nur ums Verputzen und dass es schmeckt. Schöne Bilder sind da natürlich nachrangig…..

Biozutaten:

  • 180g  Vollkornmehl – hier Dinkel
  •   65g  Haferflocken Feinblatt
  • 2EL Meister-Weinsteinpulver
  • 120ml Ahornsirup
  • 2 reife süße Bananen
  • 5 EL geschmolzene Butter (Alsan oder ähnliches) – es kann auch Kokosöl sein
  • 5 EL Hafermilch oder andere Pflanzenmilch
  • 1 EL Apfelessig naturtrüb
  • 2 EL Haselnüsse grob gehackt
  • 3 EL Mandeln grob gehackt
  • 1 TL Zimt gemahlen oder Lebkuchengewürz (optional)
  • Prise Salz
  • zum Verzieren: Schoko geschmolzen oder Schokoglasur und Ernussbutter oder Erdnussmus
  • evtl. noch etwas Ahornsirup

Und schon können wir beginnen. Eine Kuchenform mit Backpapier auskleiden und bald den Backofen auf 180° vorheizen. Ich mag es nicht, wenn man zu früh aufheizt und die Energie dadurch verschwendet wird. Es kommt also darauf an, wie vorbereitet Du bist und wie lange Dein Zusammenmischen dauert.

Die Bananen zerdrücken und mit der Pflanzenmilch, dem Ahornsirup, Essig und der geschmolzenen Butter verrühren. Jetzt zu den trockenen Zutaten: Mandeln und Nüsse grob hacken oder reiben und mit dem Mehl, Haferflocken, Weinsteinpulver, Zimt/Lebkuchengewürz und Salz verrühren. Jetzt mit den feuchten Zutaten vermischen.

Wer es schokoladiger mag, kann in die Masse noch Kakao oder Schokosplitter unterheben. Den Teig nun in die Kastenform einfüllen und in den vorgeheizten Ofen geben.

Den Kuchen ca. 45 – 50 Minuten im Ofen backen. Nadelprobe machen. Den Kuchen aus der Form nehmen und gleich mit Erdnusscreme oder Erdnussmus bestreichen. Schokolade zergehen lassen und nach Belieben den Kuchen verzieren.

Alles abkühlen lassen und die Schokoglasur fest werden lassen und schon geht es ans Verkosten.

Meinem Lieblingsneffen zum 19. Purzltag am 15.11.2020 gemacht, weil Bananenbrot eines seiner Lieblingsdessert ist.

Einfach nachbacken – DANKE

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