Zimt – Maroni – Pancakes mit Kokosmilch und Erbeersauce und Löwenzahnhonig, vegan, gluten- und sojafrei, AW konform, herrlich

Ja, ich verwende einmal ein englisches Wort, weil es einfach so ist. Unter Pancakes versteht man einfach kleine dickere Palatschinken… diesmal ganz simple, ok einfach,  mit frischen, schon niederösterreichischen Bioerdbeeren (29.4.2020), die wunderbarsüß schmecken. Der heurige Löwenzahnhonig vollendet das köstliche Dessert.

Aber nun auf zu den besonderen runden Kucherln mit Kokosmilch.

  • 180g glutenfreies Mehl – Kastanienmehl

Ich habe Palatschinkenmehl verwendet, weil ich den Geschmack wundervoll finde. Was man natürlich anmerken muss, dass dieser Maronigeschmack durchwegs dominant ist – einfach herrlich. Man kann auch ein anderes glutenfreies Mehl (Haferflocken, Buchweizen, Kokosmehl…) verwenden.

  •  50g Haselnüsse oder Mandeln
  • 2 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser
  • 2 TL Zimt gemahlen oder Lebkuchengewürz
  • 1/2 Packerl Meister-Weinsteinpulver / Backpulver
  • 1 – 2 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 400ml Kokosmilch Dose
  • 3 EL Ahornsirup

Deko: saisonales Obst, Blütenhonig, veganes Eis….. was das Herz begehrt

Leinsamen zermahlen und mit Wasser verrühren und kurz quellen lassen. Die trockenen Zutaten: Mehl, Weinsteinpulver, Zimt, Nüsse miteinander vermischen.

Den Inhalt der Kokosmilchdose mit 3 EL Ahornsirup, 1 EL Öl und dem Leinsamen-Wasser-Gemisch verrühren und unter die Trockenmischung geben. Je nach Art des Mehles, evtl. noch etwas Wasser oder Pflanzenmilch beimengen oder noch etwas Mehl.

Eine halbe Stunde den Teig stehen lassen.

In einer Pfanne, wenn beschichtet ohne Öl, sonst mit 1 EL Öl erhitzen. Kleine Pfannkucherl eingießen und und mit Wenden 3- 5 Minuten backen.

Nach Belieben anrichten, schmücken, dekorieren.

Vor allem für sich selbst wunderschön anrichten. Die Erdbeersauce ist einfach frische Erbeeren mit dem Stabmixer verflüssigen.

Mit Löwenzahnhonig verfeinert. Rezept hier

Die hellen Tupfer = Erdbeersauce mit 2 Löffel Joghurt – nur eine Dekovariante, dann nicht mehr sojafrei und AW konform –  vermischt.

Und so auch für liebe Freunde, wenn Susi zu Besuch ist.

So fein, schnell, einfach und ein wunderbares Jahresdessert.

Lasagne klassisch mit Bechamelsauce, vegan

Es gibt  – Stand 28.04.2020 – schon 2 Lasagnerezepte in meinem Blog, scheinbar eine sehr beliebte Speise bei mir…. Aber diese beiden Rezepte sind besonders. Dieses hier ist klassisch – darf ja auch mal sein! Und das Rezept entstand nur deshalb, weil in meinem Vorratsschrank noch immer so viele Lasagneblätter herumschliefen und ich sie inklusive des Restgemüses (Zucchini, Cocktailparadeiser….) verbrauchen wollte.

Ja und dann fand sich noch ein Glas Paradeissauce aus eigener Ernte 2019 im Keller. Rezept hier. Und im Tiefkühlschrank geriebener veganer Käse. Also mehr Gründe braucht man wirklich nicht, um sich an das Projekt klassische Lasagne zu wagen. Die Mengenangaben muss ich jetzt a bisserl schätzen, weil ich einfach drauf los gewerkelt habe….

Ah und vom Gemüsekisterl war noch Knollensellerie da, wo ich eh nie weiß, was ich damit machen soll. Also auch den rein geschnipselt. Aber halt, erstmal von vorne!

Ich begann mit der Bechamelsauce:

600ml Pflanzenmilch

Stück pflanzliche Butter/Margarine

etwas Mehl

gtwas Salz

Butter zerlassen, mit Mehl stauben, rühren und mit Milch aufgießen. Fleißig weiterrühen und stark erhitzen. Dann ausschalten Die Masse dickt dann ein und je nach persönlicher Note, kann man noch mit Milch aufgießen, um die Sauce dünner zu machen oder mit mehr Mehl eindicken. …

Dann geht es an das Restlverwerten:

In etwas Öl, Zwiebel, Knoblauch, Zucchini klein geschnitten, Paradeiser zerkleinern, Knollensellerie geschnitten, anrösten. Mit der Paradeissauce  ablöschen. Mit Salz, Galgant, Prise Kurkuma, Oregano würzen und etwas köcheln lassen.

Und dann schon den Backofen auf 220° vorheizen und die Lasagneblätter aufwecken.

In die Auflaufform mit etwas Bechamel beginnen, dann mit Lasagneblätter großzügig auslegen. Gemüsesauce darauf verteilen, Bechamel, Käse, Lasagneblätter, Gemüseparadeisersauce, Bechamel, Käse…… so lange wiederholen bis die Auflaufform gut gefüllt ist oder die Zutaten zu Ende sind.

In den Ofen auf mittlere Schiene backen. Ca. 40 Minuten lang. Weitere 10 Minuten mit Überbackmodus wenn man es knusprig möchte, sonst mit 180° fertig backen. Ist total: 50 Minuten Backzeit

Sofort servieren oder wie bei mir – ich koche gerne vor – später kalt servieren.

Wurde auf der Terrasse genossen bei 26° am 28.4. – da braucht man nix wärmen!

Jetzt aber ran an den Herd und die eigenen Zutaten wählen und genießen.

Einfach klassisch.

Karottenkuchen vegan, einfach, sojafrei

Ich liebe Karottenkuchen und am allermeisten, wenn ihn Maria macht. Aber dann kam der Tag, an dem so viele Karotten im Biokisterl zu mir nach Hause reisten und so wagte ich mich an dieses Rezept (an dem ich schon mal gescheitert bin, aber nur, weil ich den Vergleich anstellte).

Die Biozutaten wie folgt:

400g Karotten / Möhren geraspelt

400g Mehl (Dinkel-, Weizen-, Einkornmehl….)

(Ich hatte Einkornmehl und da brauchte ich noch ca. 1/8 Wasser oder Pflanzenmlich)

200ml Pflanzenöl (Sonnenblumen- oder Olivenöl)

200g Rohrzucker

1 Pkg. Weinsteinpulver / Backpulver

2 TL geriebene Orangenschalen oder Zitronenschalen

1 TL Zimt (optional)

Die Karotten grob raspeln. Die trockenen Zutaten: Mehl, Weinsteinpulver, Orangenschalenpulver, Zimt, miteinander vermengen.

Das Öl und die Karotten hinzufügen und gründlich miteinander vermischen. Backrohr auf 180° vorheizen. Backform mit Backpapier auslegen. Wenn der Teig sehr trocken ist, noch Wasser oder Pflanzenmilch beimengen.

Die Masse in die Form füllen und auf mittlerer Schiene bei 180° ca. 50 Minuten – bitte Nadelprobe durchführen – backen.

Knusprig aus dem Ofen, innen saftig weich

Der Kuchen bekommt eine tolle Kruste und ist innen saftig weich und sooo gut und fast wie von Maria!

Sofort genießen und alle kosten lassen, Kann man auch toll einfrieren, wenn man es schafft und nicht gleich alles aufisst.

Kräuterprodukte April 2020 bei Naturveg

Alle Produkte sind saisonal und regional, bio, vegan und mit Liebe erstellt. Alles Handarbeit, außer beim Pesto (Zerkleinern im Mixer), sind die Produkte liebevoll ausgewählt vom Säen bis Ernten und Verarbeiten. Wunderbar energievolle Produkte, vom Erzeuger hin zum Verkoster daheim.

Hier kommt das strahlende Blütensalz, genannt „SONNENSALZ“, welches Licht und Leuchten in Dein Essen bringt. Blüten gemahlen und händisch eingefüllt. Verkaufspreis: EUR 3,90

Das grüne Kräutersalz „KRAFTSALZ“, bringt Erdung, Kraft und Verbundenheit in Deine Speisen. Verkaufspreis: EUR 3,90

Das sehr feine Bärlauchsalz ist intensiv und kann die besondere Würze in Dein Essen bringen. Durch seine Kostbarkeit und weil es Bärlauch nur zu einer bestimmten Zeit gibt, wird dieses Salz in kleine Portionsgläser gefüllt: Verkaufspreis: EUR 2,20

Diverse Pesti: Bärlauchpesto (so lange es möglich ist), Wildkräuterpesto (was es gerade gibt), Löwenzahnpesto…. Da dies ein frisches Produkt ist, arbeite ich hier auf Zuruf! Mein Bärlauchpesto hat jedoch – gekühlt gelagert – über 1 Jahr perfekt gehalten! Verkaufspreis: EUR 3,50

Löwenzahnhonig zum Versüßen des Lebens, ob für Süßspeisen, Palatschinken, Salatdressing, Müsli….einfach genial und bringt das Löwenzahnlicht in Dein Leben! Verkaufspreis: EUR 3,60

Das violette Waldveilchen wurde als Veilechenessig  konserviert. Bringt die feine Note in Dein Essen. Einfach für Feinspitze. Verkaufspreis großes Behältnis: EUR 3,20 / kleines Behältnis: EUR 2,20

Löwenzahnkapern in Öl und Knoblauch eingelegt. Ab 6.5.2020 öffnen, darf noch rasten. Schmecken fein am Salat, zu Vorspeisen, Risotto, aufs vegane Butterbrot…… das Öl kann man gleich zum Marinieren nehmen oder auch zum Anbraten von Tofu und Co. Verkaufspreis: EUR 2,60

Löwenzahnblüten/Löwenzahnkapern in Essigsud, darf auch ab 6.5.2020 verspeist werden. Muss noch etwas anziehen. Der Sud ist mit Chili, Knoblauch, Pfeffer- und Senfkörner. Der Essig ist ein naturtrüber Apfelessig in Bioqualität. Die Kapern im Essig kann man wie jene mit Öl verwenden, in Currys einarbeiten oder garnieren. Besonders zum veganem Käse ein Hit.

Verkaufspreis: EUR 3,10

Bärlauchkapern in Essig. Zu öffnen ab 6.5.2020. Die feinen geschlossenen Bärlauchblüten/knospen sind in einem erhitzten Essigsud mit Senf- und Pfefferkörnern eingelegt. Das ganz Besondere und nur kurz verfügbar. Verkaufspreis: EUR 2,80

Bärlauchöl vom Feinsten. Kleines Behältnis EUR 2,20. Zum Verfeinern von Salaten, Vorspeisen, Reis, Nudeln…… Bärlauchessig ist im Entstehen!

Melissentinktur besonders bei Erspüren von Fieberblasen. Mehrmals die Stelle damit betupfen. Melisse beruhigt und ist zusammenziehend. Durch den Alkohol auch desinfizierend. Verkaufspreis von EUR 2,20 – 3,60 je nach Menge

Löwenzahnsalz ist fast bereit zum Abfüllen, siehe Bärlauchsalz. Wird auch in kleinen Mengen abgegeben, weil es so kostbar ist.

Ich sammle meine Wildkräuter in meinem Permakulturgarten und an Stellen, die sauber sind. Es wird nie alles an Blüten, Blättern, Pflanze abgeerntet. Es bleibt immer etwas für Insekten, Tiere übrig. Die Ernte erfolgt von Hand, schonend und in Achtsamkeit.

Ich freue mich, wenn ihr bei mir naturintensive Produkte bestellt. Teemischungen und Räucherwerk gehören ebenso zu meiner Produktpalette. Lieben DANK.

Paella vegan, großartig, ein Versuch, Resteverwertungsessen

Auf die Idee brachte mich meine Nachbarin Renate, weil sie mir Rezepte zugesandt hatte, die mich inspirierten. Da ich noch nie in meinem Leben eine Paella konsumiert hatte, musste ich zuerst einmal nachschauen, was überhaupt eine Paella ausmacht.

Die Beschreibung lieferte folgendes: Paella ist ein spanisches Reisgericht und die Hauptzutaten sind: weißer Reis, Huhn und Gemüse, Safran.

Da ich Reis übrig hatte und Gemüse – so dies und das – im Kühlschrank vorfand, wurde schwupsiwups an einer Paella gebastelt. Zuerst wollte ich das Federvieh nicht „ersetzen“, fand es aber dann doch irgendwie reizvoll und nahm dafür Räuchertofu.

Dieses Rezept soll einfach inspirieren und Deine Kreativität anregen. Es dient wirklich dazu, Reste zu verwerten oder wenn Reis übrig bleibt…. 

Ich hatte vom Vortag: gekochten Basmatireis, Rest vom Bärlauch-Wildkräuterpesto, grünen Spargel und bereits gekochtes Gemüse. Roh war noch da: etwas verschrumpelte Radieschen, Teil von Zucchini, halbe Süßkartoffel, runzlige Paprika, Erbsenschoten, Rote Rübe, 3 Cocktailparadeisern, weißer Spargel und Wildkräuter (Bärlauch, Löwenzahn, Giersch) da.

ups und ein paar vergessene Kohlsprossen

In einer großen Pfanne mit Olivenöl das rohe Gemüse anrösten. Mit wenig Wasser und dem Saft einer halben Orange aufgießen. Dann die bereits gekochten Zutaten beimengen und die klein geschnittenen Wildkräuter. Den Reis untermengen und den gestückelten Räuchertofu dazu geben. Wer den Tofu knuspriger möchte, der brät in in einer Extrapfanne scharf an.

Die Würze bestand aus: Safran, Kurkuma, Chili, Majoran, Salz und Galgant – erlaubt, ist was gefällt und schmeckt!

sieht echt wie Fleisch aus!

Wenn man möchte, kann man mit Wein noch etwas aufgießen, aber bitte mit veganem Wein – einfach beim Winzer erkundigen!

Den Zitronendip hatte ich noch vom Vortag:

Cashewkerne, Wasser, Zitronensaft und -schale mit Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer vermixen und voilà.

Mit Bärlauchblüten belegt – 20.04.2020 – und verziert. Schmeckt ausgezeichnet und alles ist verbraucht und guuuuut verwertet…. Kann echt was. Also in Zukunft genieße ich öfter Paella!

Erfreut Euch an diesem bunten, lichtvollem Essen. Es stärkt Dich von innen!

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