Buchweizenkuchen, vegan, gluten- und sojafrei, besonders und einfach

Zu Buchweizen muss ich erst eine kurze Geschichte erzählen. Der Geschmack von Buchweizen ist ja (noch) nicht meins. Vor Jahren, als eine vegane Tiroler  Hundetrainerkollegin zu Besuch war, verwöhnte ich Sie mit einem Essen. Und ich probiere ja immer Neues aus, diesmal einen Buchweizenkuchen. Der war nicht zu essen. Projekt Buchweizen lag für einige Jahre flach, aber jetzt kommt dieses Rezept.

Schokoglasur kann man machen, ich habe mich dann doch dagegen entschieden

Der Kuchen ist echt schnell und leicht zuzubereiten. Die besonder Note von Buchweizen muss man natürlich mögen. Ich habe mir den Kuchen stückweise eingefroren und war jedesmal glücklich, ihn essen zu dürfen!

Biozutaten:

  • 125g Buchweizenmehl
  •   90g Mandelmehl oder glutenfreie Mehlmischung
  • 100g Kokosblütenzucker oder andere Zuckeralternative
  • 300ml Mandelmilch / Kokosmilch / Reismilch
  •  30ml Ahornsirup
  •  85g  Mandelmus oder Nuss/Cashewmus
  • 1 EL Leinsamen gemahlen mit 3 EL warmen Wasser verrühren
  • 2 TL Natron
  • 1/2 TL Vanille gemahlen
  • Prise Salz

Jetzt geht es wieder ratzfatz. Ofen auf 180° vorheizen. Die Kuchenform Deiner Wahl mit Backpapier auskleiden. Den gemahlenen Leinsamen mit dem heißen Wasser verrühren und etwas stehen lassen. Das Mandelmus sollte ganz cremig sein, wenn Klumpen sind gut verrühren oder leicht erhitzen! Den verrührten Leinsamen mit dem Mus verrühren bis sich beide gut miteinander verbunden haben. Den Ahornsirup und die Mandelmilch zufügen. Die Mehle, Natron, Vanille und die Prise Salz dazugeben. Alles zu einem Teig verrühren.

Der Teig ist relativ fest, wenn dem nicht so ist, etwas mehr Mehl beimengen. Teig in die Kuchenform und glattstreichen (was nicht so gut geht…..)

Im vorgeheitzen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 – 30 Minuten backen. Nadelprobe machen.

Den Kuchen unbedingt auskühlen lassen. Ich habe es nicht getan und er ließ sich natürlich weder gut schneiden, noch sahen die Stücke gut aus. Aber ich koche ja immer dann, wenn ich Lust auf etwas habe und so darf es nicht zu lange dauern….

Wenn man es also geschafft hat zu warten, dann kann man sich ein Stück Buchweizenkuchen schön hübsch anrichten. Ich habe ihn mit Zwetschkenröster genossen. Buchweizen ist noch immer nicht mein Liebling – Stand Mai 2020 – aber ich finde schon, er hat was. Außerdem bekomme ich ihn heimisch vom Biobauern Hubert, Eisengraberamt im Waldviertel. (am Bild oben Buchweizen von Alnatura, weil ich den noch im Vorratsschrank hatte)

Kann man echt gut als Vorratskuchen machen. Ich bin dann immer glücklich, wenn ich etwas gesundes im Tiefkühler finde, denn sonst habe ich die Tendenz mir irgendetwas hoch Zuckerhältiges reinzuziehen!

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Sabine,
    danke für das tolle Rezept, ich backe mir Buchweizenbrot, Waffeln usw. weil Buchweizen ist kein Getreide was ich auch nicht mehr soll. Ich habe es gelernt und auch lieben gelernt bei meiner ersten Lebensenergie Kur nach Dr.Friedericke Feil.(Darmentgiftungskur) Esse viel Buchweizen und Hirse,Dinkel, fast kein Weizen mehr. Ich habe auch eine sehr gute Haut bekommen. Am liebsten hätte ich natürlich Buchweizenmehl aus einer Mühle. Ich werde mir den Kuchen backen und auch immer etwas einfrieren dann hat man was wenn einem der kleine Hunger überkommt .
    Liebe Grüße Haidemarie

    • Liebe Haidemarie, danke für Dein liebes Kommentar. Schön mit Deiner Erfahrung. Ich muss erst warm werden mit dem Buchweizen, aber dieser Kuchen schmeckt mir. Ich freue mich, wenn Du den Kuchen nachbäckst. Alles Liebe. Sabine

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