Apfelkuchen mit Streusel – der Klassiker

Apfelzeit ist ja fast immer, am besten ist es jedoch im Spätsommer oder Herbst, wo die Äpfel frisch von den Bäumen leuchten. Manche Gartenbesitzer erlauben es auch gerne, wenn man selbstständig sammelt und erntet. Was man darf findet ihr hier: http://www.lebensart.at/wo-man-obst-pfluecken-darfIch habe die abgefallenen Äpfel aus Imbach genommen, die nicht lagerfähig sind.         Einfach umsehen, es gibt immer freies Obst.

Jetzt aber zum BIO – Rezept:

Dazu sei zu sagen, dass ich nie ganz konkrete Angaben zur Mengenangabe geben kann, weil ich nach „Gefühl“ koche und backe und alles nicht so genau abwäge!

  • 400g Mehl (Dinkelvollkornmehl oder Weizenvollkorn)
  • 200g Alsan (vegane Butter)
  • 150 Rohrohrzucker oder je nach Geschmack mehr oder weniger
  • 4 Äpfel mehr vielleicht besser
  • 1 Prise Zimt und
  • Zitronensaft oder Verjus, damit die Äpfel nicht braun werden. Das ist schon alles.

Ein klassischer Mürbteig wird zubereitet, d.h. die „Butter“ sollte kalt sein.Mehl, Butter und Zucker rasch zu einem festen Teig verkneten. Eine richtige feste Kugel darf entstehen.

Den Teig, wenn er nicht gleich weiter verarbeitet wird, kann man im Kühlschrank rasten lassen (kühlen). Ca. 3/4 des Teiges wird in eine runde Springform, die ich mit Backpapier ausgekleidet habe, verteilt bzw. gedrückt. Am Rand soll ein ca. 2cm hoher Rand entstehen. Man braucht im Normalfall keinen Nudelwalker.

Die Äpfel werden entkernt und geschält und in feine Blättchen geschnitten und etwas Zitronensaft oder Verjus wird über die Äpfelblättchen geträufelt. Die kräftige Prise Zimt kann gleich dazu gegeben werden. Alles vermischen.

Währenddessen den Ofen auf 180° Ober- Unterhitze aufheizen.

Die Apfelmasse in die mit dem Mürbteig ausgekleidete Springform geben und glatt streichen. Den restlichen Teig kann man gleichmäßig über die Apfelmasse krümeln.

Kuchen in das Backrohr schieben auf die mittlere Schiene und für ca. 40 min. backen. Noch lauwarm genießen oder später ausgekühlt servieren.

Mögen GROSS und KLEIN!

Guten Appetit und genussvolles Nachbacken

 

Warum noch ein Blog?

Liebe Leser,

gleich vorab; in meinen Beiträgen verwende ich immer die männliche Form, die ALLE einschließt, es ist einfach „einfacher“.

Die Frage warum noch ein Blog habe ich mir selbst gestellt und bin zu folgenden „Ergebnissen“ gekommen bzw. dürfen sich weitere Motivationen auftun. Ich freue mich, wenn ich Euch mit meiner Ethusiasmus und Freude anstecken kann:

  • Ich bin von so vielen Themen begeistert, dass ich den unbändigen Drang versprüre dies allen zugänglich zu machen, um andere vielleicht davon anstecken zu können
  • Ich liebe das Leben, die Natur, alle Lebewesen. Und so ist es mein Bedürfnis den zweibeinigen Lebewesen das eine oder andere Auge zu öffnen oder einen Blick auf neue Themen und Lebensituationen zu werfen
  • Ich wünsche mir Freude, Lachen in das Gesicht des Lesers bringen zu können oder ein genüssliches mhhhhh entlocken zu können.
  • Ich erlebe jeden Tag so viel, ich genieße, ich probiere aus und somit kann man das alles nicht für sich alleine behalten
  • Einige – wofür ich sehr dankbar bin – haben mich auch schon angesprochen, einen Blog zu erstellen, weil einfach der tägliche facebookpost auf https://www.facebook.com/profile.php?id=100011110879108 zu wenig ist…
  • Ich möchte in diesem Leben auch etwas verändern, neue oder andere Sichtweisen und Überlegungen in die Welt bringen möchte
  • Ich möchte dem Leser die Buntheit, die Vielfalt des Lebens näher bringen verbunden mit der Erkenntnis, dass es jeder selbst „in der Hand“ hat, wie man sein Leben, seinen Tag, seinen Moment gestaltet, beginne einfach JETZT damit
  • Weil es einfach so sein soll
  • Ein wichtiger Hinweis noch für Dich – lieber Leser – ich schreibe vorrangig auf der Gefühlsebene, auf die wir mehr „WERT“ legen sollten. Ist doch auch das berühmte Bauchgefühl schon wissenschaftlich bewiesen! Siehe Buch NO1! Bei Rechercheartikel versuche ich natürlich eine Wissensebene zu bedienen.
  • Ich wünsche mir mit dem Blog auch die Öffnung der Empathie für alle Lebewesen oder diese wieder zu intensivieren. JETZT ist auch die Zeit dem Leben achtsam zu begegnen, Tiere als fühlende Wesen anzuerkennen.
  • So findest Du hier ausschließlich tierleidfreie Rezepte

Was gibt es noch auf NATURVEG Blog?

  • Kräuterwissen: Verwendung, Genuss, Verarbeitung uvm.
  • Rezepte sind tierleidfrei, vegan, umwelfreundlich und meistens gesund!
  • Gedanken: Impulse, Betrachtungen
  • Literatur: Buchempfehlungen und eine Bibliothek
  • Natur: Pflanzen, Tiere und alles was dazu gehört
  • Termine: über alle meine Aktivitäten mit Kräutern, spirituelle Erlebnisse. Aktuell auch auf : www.lebeliebe.at
  • AKTIVITÄTEN über ALLES findest Du im Monatsplan bei www.hundu.at oder auf https://www.facebook.com/hundu.gemeinsamlernen
  • Bunte gemischtes, Überraschendes, das auch vorkommen darf, ich lasse mich hier leiten.
  • DANKE, dass Du bereit bist, Dich zu öffnen, Beiträge liest, kommentierst, Dich für den Newsletter anmeldest. Danke, dass Du ein Teil vom Ganzen sein magst
  • Die Beiträge dürfen gerne geteilt und verbreitet werden.

Ich freue mich auf Dich.

Deine Sabine

Pizza selbst gemacht (mit allem was da ist)

Den Garten „plündern“, Gemüse, Blätter, Blüten – einfach nur WOW
Gusto auf Pizza und wissen wollen was alles drin ist in Teig und Belag? Na dann ran an die Küchenkästen und los gehts. Alles BIO
ZUTATEN TEIG:

  • 400g Mehl – ich habe Dinkel-Vollkornmehl verwendet von www.pan.at
  • 1 Packerl Trockengerm (ich wollte die Schnellvariante bzw. hatte am Sonntag keine Frischhefe im Haus), man kann auch statt Germ Weinsteinpulver verwenden
  • 1 TL Rohrohrzucker / 2 TL Zaubersalz / 200ml Quellwasser / 4 EL Olivenöl

Die trockenen Zutaten miteinander vermengen, dann nach und nach Wasser + Olivenöl dazu bis ein relativ fester Teig entsteht. Diesen dann rasten lassen, wer Zeit hat 1 Stunde wäre fein. der Teig kann aber auch länger rasten. SAUCE: frische Tomaten oder passierte Tomaten – in meinem Fall hatte ich eine frisch gemachte Tomatensauce von der Ernte meines Hügelbeetes

Ich habe Olivenöl und etwa Knoblauch erhitzt, die Tomatensauce dazugegeben und diesmal Petersilie und Maggikraut aus dem Gefrierschrank genommen, da noch Ernte vom Vorjahr vorhanden war. Maggikraut ist Gechmackssache, ich habs einfach mal probiert, man sollte nicht zu viel verwenden. Auf den ausgewalkten Teig – mit der Gabel Luftlöcher gestochen – die Tomatensauce geben und verteilen. Das Blech vorher mit Backpapier belegen.

Und jetzt darf es bunt und kreativ werden.

Kühlschrank öffnen oder Tiefkühlschrank plündern oder noch besser:

Raus in den Garten, wenn gerade Gartensaison ist.

 

Ich habe die letzte Gartenkarotte aufgeschnitten.

Im Kühlschrank noch ein Eck Grilltofu gefunden, diesen klein geschnitten.

 

Vom ewigen Kohl die Blätter zerrissen.

Zwei verschiedene Baumspinatarten geerntet

Mangold zerkleinert auch den Stängel

1 rote + 1 orange Paprika aus dem Garten entführt.
Zwiebel als gschmackige Krönung oben drauf gegeben

Veganen Käse   von Wilmers burger

darüber

streuen.

 

 

Mit Olivenöl beträufeln und ab in den vorgeheizten Backofen.

Bei ca. 220 oder auch mehr Grad ca. 15min., bis der Teig cross ist, backen.
Dann weitere 3 Minuten mit Grillfunktion backen, damit der „Käse“ schmelziger wird.

Die Pizza am besten noch heiß genießen, mit essbaren Blüten verzieren oder Ruccola dazu geben.

Dazu passt ein spritziger Goldrutensirup mit Quellwasser.Ein Hochgenuss und geht trotz Gusto und Hunger sehr schnell (besonders, wenn der Teig schon vorbereitet ist)

 

 

 

 

Kräuter Erlebnis Kulinarik (KEK)

Kräuter Erlebnis Kulinarik

Von April bis Oktober des laufenden Jahres finden monatliche Kräuter Erlebnis Kulinarik – kurz KEK genannt – Momente statt. Die aktuellen Zeiten findest Du immer in der Kategorie TERMINE & Literatur.
Was kann und darf Dir bei diesen Momenten passieren? Du begegnest essbaren „Helfer“-kräutern am Wegesrand, in Deinem Garten, auf der Wiese.Staune, rieche, reibe und schmecke, erlebe NEUES und sei offen für ALLES.

Dieses Event ist etwas anders als andere – lass Dich überraschen!

Kräuter Wasser Kräuterdudler

Kräuterwasser

Zu Beginn sind wir gewöhnlicherweise im wunderbaren friedvollem Garten vom LebeLiebe Haus. Wir verkosten, was gerade da ist als Kräuterdudler, Tee, Sirup oder Überraschungsgetränke. Der Weg führt uns dorthin wo wir essbare Kräuter finden und das ist meist ganz ganz nah.

Es ist kein weiter Weg und für Kinder, Kinderwägen, ältere oder gebrechlichere Personen möglich. Frage trotzdem gerne nach, ob der angebotene Termin dem auch entspricht – es darf sich immer etwas (ver-)ändern.

Kräuter Erlebnis Momente sind auch bei Dir zu Hause oder für eine Gruppe, Geburtstag, Verein usw. buchbar

Kräuter Erlebnis Kulinarik HändeNach dem kurzweiligen Ausflug verarbeiten oder verkosten wir die Kräuter in veganen Produkten. Von Ananassalbeiblättern frittiert bis zur Zitronenmelisseschokolade. Finde Ideen für Deine Kräuter zuhause, für die Verwendung für Dein Wohlsein.

Die Gerichte richten sich nach der jeweiligen Jahres-Verfügbarkeit, z.B. im HerbstWildobst, Kürbis und mehr….

Erdäpfel Kartoffel Giersch Minze Schokolade Brennnesselchips

Schau vorbei – ich freue mich auf Dich. Infos auf Termine & Literatur

 

 

Springkrautblütengelee – vegan

Springkraut – überall – bunt – lustig und vergnügt. Was tun damit? Es dient nicht nur der Erheiterung von Kindern, wenn sie zu den reifen Samenfrüchten greifen und alles rund um sie „springt“, nein, man kann die Blüten auch dekorativ einsetzen oder auch verarbeiten.Ich habe noch nie so eine lässige intensive Farbe erhalten, ohne dass die Blüten im Endprodukt noch vorhanden sind.

Aber nun genug geplaudert, hier das Rezept:

Man sammle einmal

  • Springkrautblüten – bei mir waren es ca. 50g.
  • 1/2l Quellwasser
  • 2:1 Gelierzucker ca. 220g – Gelierprobe machen!
  • 2TL Zitronensäure und
  • ca. 7g Agar Agar

Ich koche und arbeite nach Gefühl und lade Dich hiermit herzlich ein, es mir gleich zu tun, denn man erfährt damit viel mehr über die Zutaten, Eigenschaften und auch manchmal über sich selbst. Da ich bekannt dafür bin, dass ich kein Rezept nach Vorgabe nachkochen kann, wurde auch dieses leicht verändert.

Zutaten: Quellwasser – Gelierzucker – Zitronensäure – Agar Agar – Blüten

Springkrautblüten an Flußufern ernten

Die Blüten im Quellwasser langsam aufkochen lassen – abkühlen lassen und die Blüten im Sieb abseien. Das war übrigens das 1. Gericht, welches ich in meiner improvisierten Outdoorküche gemacht habe. Die externe Kochplatte kam auf den Terrassentisch und fertig. Ausblick unbezahlbar, Luft fantastisch, Freiheit pur… dies nur nebenbei. Also wo waren wir, die Blüten kommen weg, verwendet wird dann das tolle „Wasser“.

Blüten im Quellwasser aufkochen – verlieren an Farbe, aber das Wasser gewinnt an Farbe…

In das Wasser nun alle Zutaten langsam einrühren und 4 -10 min. köcheln lassen. Ich bin immer sparsam mit Zucker und führe dann eine Gelierprobe durch:

Da ich das „Kraut“ noch schmecken möchte, bin ich mit den Geschmackszutaten wie Zucker + Zitronensäure sehr sparsam!

Und dann ist es soweit – das wunderbare Gelee kann in Gläser gefüllt werden. Danach bitte dunkel lagern bzw. bald genießen, verschenken.

Genießt das Gelee auf Brot, Brioche, zur Dressingverfeinerung und was Euch noch so einfällt. Wer dazu einen Tipp hat gibt diesen in der Kommentarfunktion ab.

Genussvolles Riechen und Genießen

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