Meine KRÄUTER Produkte – Natur – Bio – VEGAN – mit Liebe

Mittwoch, 25.10.2017, war der Tag an dem ich die Abschlussprüfung durch das lfi – landwirtschaftliches Förderinstitut – zur Kräuterpädagogin abgenommen wurde. Ich bestand mit ausgezeichneten Erfolg und freute mich über die Tafel, die die Leistung nach außen tragen darf.

Auch das waren viele Glücksmomente im Spiel, vielleicht magst Du noch auf meinen Glücksbeitrag schauen?

Diese Ausbildung ließ mich ganz viele Ideen forcieren, Neues erleben und kennen lernen. Die Kräuterleidenschaft brennt und brennt und es wird bald viele neue Ideen geben.

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Ich liebe es Kräuter und Blüten zu trocknen, um mit diesen dann köstliche, persönliche und wohlfühlende Schwingung in die Häuser, Wohnungen und Küchen zu bringen.

Oft ließ ich mich noch zum Kauf von fertigen Salzen verführen, sei es, dass der Name oder das Etikett so ansprechend war. Wenn man sich dann quasi das Inhaltsverzeichnis durchliest, stellt man fest, dass alles im Garten, vor der Haustüre, am Wegesrand ist.

Und das ist genau das, was ich vermitteln möchte. Werde kundig, werde aktiv! Möchtest Du nicht auch wissen, was Du tagtäglich zu Dir nimmst? Woher es kommt? Mir ist Essen und der damit verbundene Genuss und Gesundheitsfaktor ein ganz wichtiger. Ich möchte das LEBENS-mittel im Essen erkennen, es schmecken, riechen und spüren. Das Leben in mich aufnehmen.

Königskerzenblüten + gemahlen

Rosenblütenblätter + gemahlen

Gänseblümchenblüten + gemahlen

Und so entstand ein Blütensalz für meine Kräuterkollegen zum Abschluss.

Hibiskusblüten                                                                                               Malvenblüten

Es gibt immer verschiedene Varianten von Salzen, auch gerne auf Bestellung, wenn ich das getrocknete Kraut „auf Lager“ habe.

Mit Kräutersalzen kann man schön langsam den Konsum von Kräutern erhöhen bis hin, dass man vielleicht einmal ganz ohne Salz auskommt und nur mit den würzigen Kräutern würzt.

Auch Suppenwürze habe ich in getrockneter Variante versucht – sehr arbeits intensiv!

Zum Verwenden müssen die Gläser kurz geschüttelt werden, um so die Kräuter mit dem Salz zu verbinden. Ich verwende immer Biosalz und bin erst unlängst auf ein heimisches Urquellsalz gestoßen, welches ich gerade teste (10/2017).

Die meisten Produkte produziere ich für den Tierschutz und die Spendeneinnahmen gehen in die Kassa von Veggruf. Anboten werden diese auch am jährlichen FLOKULI (Flohmarkt-Kunst-Literatur) im April jedes Jahres.

Weitere Kräuterprodukte sind Saison bedingt:

Frühling: Bärlauchpesto Bärlauchkapern

Frühlingspesto, Gierschpesto, Brennnesselpesto,

Löwenzahnpesto, Löwenzahnkapern, Löwenzahngelee,

Löwenzahnhonig, Birkenblätterpeeling,

Veigerlessig:

Kräuterbrot geflochten

Das ist ein kleiner Auszug aus meiner Produktpalette, die ständig erweitert wird. Bleib am Ball bleib am Blog!

Monatlich gibt es mindestens 1 Kräuterevent.

KEK – Kräuter – Erlebnis – Kulinarik startet im April bis Oktober wieder – das unvergessliche Erlebnis!

Im Winter gibt es Workshops, Räuchern, Kräuterbündel herstellen, Kräuterkunde, Kräuterverarbeitung uvm.

Gerne betreue ich auch Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Pflegeheime, Firmen………… wenn ihr Euch traut!

Auf bald. Deine Sabine auf ein Kräuterprost!

 

Kapuzinerkresseblätterpesto simpel, gschmackig, vitaminreich. Als Aufstrich, für Saucen, für Nudeln, als Suppengrundlage, für Palatschinken.…

Was ich so gar nicht leiden kann ist, wenn sich eine Pflanze bemüht, wächst, rankt, blüht und Samen produziert und wie meist – im Falle der Kapuzinerkresse – nur die Blüten und Samen gegessen werden. Ich fand es immer schade, dass die vielen grünen Blätter übrig blieben. Man konnte nur zusehen wie sie der 1. Frost dahinraffte. Da ich so eine Verschwendung nicht dulden wollte, begab ich mich auf die Suche nach einer kulinarischen Verwertung und ich fand sie in Form eines Pestos. Dank der Senfölglycoside gibt es von Haus aus schon einen vollen Geschmack, dass man das Pesto mit wenigen Zutaten zur Kür gereichen kann.

Hier das abwandelbare wenigen Bio-Grundrezept:

Kapuzinerkresseblätter / -blüten / -samen (man kann auch nur Blätter nehmen)

Sonnenblumenöl

Salz

Hefeflocken oder Reisflocken (dann ist es auch glutenfrei)  –  die Flocken sind der „Parmesanersatz“

Zusätzlich möglich:

Leicht angeröstete Sonnenblumenkerne, Pinienkerne

Geriebene Hasel- oder Walnüsse

Knoblauch

Auch die Wahl des Öls bleibt Euch überlassen. Ich plädiere für heimische Sorten!

Blätter, Knospen und Samen vom Stil befreien.

Die Blätter, Knospen und Samen (auch als „Kapern“ einlegbar) kommen in den Hochleistungsmixer, wenn ihr größere Mengen habt! Bei kleineren Mengen genügt das Zerkleinern in einem kleinen Mixer oder Aufsatz. Dann Öl, Salz und Hefeflocken dazugeben. Salz braucht es nicht viel, weil die Kresse so viel tollen Eigengeschmack hat.

Hier wieder der Aufruf, wer genaue Mengenangaben benötigt, ist hier fehl am Platz. Selbst das Gefühl kriegen, was es  wovon und wie viel braucht.

Und ganz WICHTIG: so abschmecken, dass ihr gerne zu diesem Pesto greift!

Mit dem Öl kann man die Konsistenz der Pesto verändern. Ich gieße immer vorsichtig nach und habe meist eine Art Paste.

Alleine die Farbe macht Lust auf mehr und ist ein toller Hingucker!

Das Pesto in steile Gläser füllen, glatt und sauber streichen und mit dem Öl verschließen. Am besten in den Kühlschrank – verlängert die Haltbarkeit.

Wenn Du den ersten Pestolöffel entnimmst, Glas danach immer sauber abwischen und wieder mit Öl zudecken, damit verlängerst Du ebenfalls die Frische des Grüns.

Ein wunderschönes schmackhaftes Geschenk und für viele einsetzbar und nicht im Handel (per 10/2017) erhältlich. Also was ganz besonderes!

Die Pflanze ist ja auch was ganz besonderes, lichtvoll, bunt, vielseitig, bereit sich die weite Welt anzusehen. Mach es ihr nach. Ende April bis Mitte Mai pflanzen ab dem Sommer ernten! Unbedint vor dem 1. Frost ernten, danach ist nichts mehr verwertbar, außer für den Komposthaufen!

Auch dieses Pesto mache ich auf Bestellung in der „Wachs-Kapuzinerkresseblätter-Zeit“. Dafür nehme ich eine Spenden für den Verein Veggruf. Der Verein für Umwelt, Tierschutz und Gesundheit. Danke im Voraus für Deine Bestellung zum Wohle aller!

Sinne schärfen – zur Ruhe kommen

Geht das überhaupt ruhig zu sein und was heißt es?

Wenn es ganz still in Dir wird, Du nichts um Dich wahrnimmst, dann kehrt Ruhe ein. Ein Moment der vollkommenen Freiheit, Losgelöstseins, der Liebe.

Viele fragen dann, wie kann ich das erreichen? Dazu kann ich nur sagen, es gibt wie immer viele Wege, aber klar sein sollte, dass Du ruhig zu werden erst lernen kannst, wenn es auch im „Außen“ ruhig ist. Nach einer Diskonacht den Zustand der Weite und Freiheit zu erreichen, wird schwer werden, nicht unmöglich, aber bedeutend schwerer.

Was für viele Dinge in unserem Leben gilt, sei es Studieren, Schifahren, Schwimmen… braucht es die ÜBUNG.

Deshalb wird in meinen Meditationsabenden und Reikiseminaren immer von Mediationsübung gesprochen, denn hier üben wir zur Ruhe, Stille zu kommen. Und die meisten merken, dass das Gedankenkarussell weiterläuft, unaufhörlich und doch wird einem irgendwann bewusst, halt, jetzt war es gerade still in meinem Kopf, in mir…… wie wunderbar!

Gib nicht auf, sondern übe immer weiter. Es gibt ein altes Sprichwort:                     „Übung macht den Meister“!

Ich lade Dich ein, Dich von mir inspirieren zu lassen und wenn es bei Dir und in Dir wieder einmal sehr laut ist, hinauszugehen. Ganz alleine, ohne Partner, Kindern oder Hund, wirklich alleine. Und dennoch ist man nie alleine! Auch das haben wir oftmals verlernt, mit uns selbst glücklich zu sein, sich über mich selbst zu erfreuen, mich leiden können, mich zu lieben.

Dazu fällt mir auch wieder ein Zitat ein:

„Wer sich selbst nicht lieben kann, kann niemanden anderen lieben“.

Für den 1. Schritt, wenn Du so magst, gehe ganz alleine hinaus, egal welches Wetter, bleibe in Bewegung und lass Dich von Deinen Schritten, Deinen Gefühlen tragen. Geh nicht zu schnell, sondern halte Deine Blicke, Deine Augen offen für Überraschungen, für Erlebnisse der besonderen Art.

Hier ein Beispiel oder sogar zwei am 28.10.2017 zum und vom Weg vom Nebelstein, den ich ganz alleine ging, niemanden begegnete und nur für mich war. Beim Hinweg ließ mich eine eher versteckte Besonderheit meine Schritte dorthin lenken:

Auf einem abgeschnittenen Baumstamm hatte sich eine Pilzfamilie breit gemacht. Jeder ist für den anderen da, gibt Halt, gibt Leben. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, hätte ich auf meinem Weg mit jemanden gesprochen, hätte ich dort meine Schritte nicht verlangsamt.

Am Gipfel war ich aufgrund des windigen und jeder Zeit Regen beginnenden Wetters alleine. Der Wind wehte mich am Gipfel fast weg, da er alles an mir erfassen konnte. Es fühlte sich wie eine Zwiesprache an, ein Getragenwerden. Hier begann meine Versöhnung mit dem Wind, der in mir immer schon Angst ausgelöst hatte.

Aber dieses Erlebnis wollte ich eigentlich gar nicht als zweites Erlebnis berichten, es kam einfach so auf meinen Laptop…

Am Rückweg ging ich eher schneller – bergab welch ein Wunder! – schon wieder beschäftigt mit der Zukunft. Der Gedanke an einen warmen Tee beflügelte mein Gehen, ohne jedoch die Aufmerksamkeit zur Natur zu vermindern. Hatte ich wohl den ganzen Weg ein Lächeln im Gesicht, aber auch in mir, eine tiefe Dankbarkeit, Glückseligkeit und Demut erfüllte mich.

Ganz plötzlich stand vor mir oder seitlich am Wegesrand der rote Fingerhut: einfach so anmutig, als Einzelpflanze strahlte er was er konnte. Ich war so tief berührt und dankte für diese Begegnung. Der Rote Fingerhut enthält viele giftige Glycoside, ist jedoch eine wichtige Heilpflanze. Im Kräuterbuch las ich dann später nach, dass er von Juni – August blüht, ich begegnete ihm am 28.10.2017, bevor am 30.10. die ersten Flocken vom Himmel fallen sollten. Es war also ein „Wunder“.

Das erlebt man nicht, wenn man darauf wartet, dass das Leben an die Tür klopft. Dass die Vielfalt, die Buntheit Einzug in Deine Leben hält. Gehe hinaus, erfahre die Natur, höre die Tiere, das Rauschen der Bäume.

Auch so ein Himmelsschauspiel kann man nur erleben, wenn man bei Regen oder nach einem Regen in die Natur geht. Alles riecht intensiver, die Wolken scheinen ein rasches Ziel irgendwo erreichen zu wollen als hätten sie eine Veraberedung. Aber eigentlich möchten sie nur miteinander spielen.Sie fragen nicht,  warum das so ist. Kümmern sich nicht Termine um den Menschen, der lieber die Sonne sehen möchte. Sie sind leicht, frei, ohne Ziel……

Betrachte solche kostenlosen Schauspiele länger, halte inne, und vielleicht bemerkst Du wie Ruhe, Freude, ein Lächeln in Dich einkehrt.

Es ist auch nicht wichtig, ob andere davon erfahren oder nicht,  DEN Augenblick hast DU erlebt in einem ruhigen Moment.

Nimm Kleinigkeiten war, sieh das was vor Dir liegt. Eine immer gute Empfehlung ist in den Wald zu gehen, weiß man ja mittlerweile – Dank des Buches von Clemens G.Arvay „Der Biophilia-Effekt Heilung aus dem Wald“ -, dass der Aufenthalt im Wald eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden, auf unsere Gesundheit hat. Und das egal, ob wir im Wald joggen, gehen oder stehen. Ist da nicht grenzgenial?

Sieh das Blatt an, es ist einige Monate eine Symbiose mit dem Baum, mit der Frucht eingegangen. Jetzt ist es Zeit loszulassen, nicht krampfhaft auf etwas beharren, was man nicht ändern kann. In Liebe loslassen fällt mir dazu ein. Wer so etwas schon gemacht hat, weiß um das wundervolle Gefühl in einem. Das Blatt ist weder traurig, noch grämt es sich noch verletzt oder stemmt sich gegen seine Bestimmung.

Wie ist es mit Dir?Und wenn Du Dein Alleinsein genießt, Deine Gedanken über den Alltag, über die Zukunft, über das, was das ganze soll… weg sind, dann berühre die Natur, lege Deine Hände in das Moos, in die Wiese, in Blätter und Du wirst eine Verbundenheit spüren.

Wer auf den 2. Schritt wartet, ja der sollte ihn selbst gehen. SEINEN Weg gehen.

In einem Buch las ich ein beeindruckendes Zitat:

TAO (und möge dieser Begriff für alles stehen, woran Du glauben magst, sei es Gott, Schicksal, Engel…)

TAO ist der Weg, den man nicht mehr verlassen kann. Der Weg, den man verlassen kann, ist nicht TAO.

In diesem Sinne gehe Deinen Weg, aber achte immer darauf, ob Du ihn gehen magst oder Du ihn verlassen kannst. Als Anregung, Impuls, als Geschenk von mir zu Dir, habe ich das tiefe Versöhnungsrauschen der Bäume, des Waldes am Fuße des Nebelsteins für Dich aufgenommen. Gehe raus und erlebe selbst die Musik des Waldes. (Leider funktioniert es nicht – also ein Zeichen – geh raus und lausche selbst)

Deine Sabine

 

Kürbiskuchen mit Streusel der HIT

Veganer Kürbis- Gemüsekuchen süß und fein

Herbstzeit – Kürbiszeit. Ich liebe alle Jahreszeiten und den Herbst ganz besonders, hält die Natur zu dieser Jahreszeit alle Gaben bereit, Äpfel. Zwetschken, Birnen, Gemüse aus dem Garten und Kürbisse. Besonders schmackhaft ist der Hokkaidokürbis und der größte Vorteil von ihm ist, dass man ihn nicht schälen muss.

Hier die Bio-Zutaten:

Teig:

  • 250 g Dinkelmehl oder Weizenmehl
  • 1 1/2TL Weinsteinpulver
  • Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • ½ TL Nelken, gemahlen
  • 200 g Kürbispüree
  • 80 g Rohrohrzucker je nach Geschmack kann auch 100g sein
  • 120 ml Öl (ich hatte heimisches Rapsöl daheim)
  • 80 g Ahornsirup
  • 60 g Hafermilch oder was Du zu Hause hast (Mandel, Nuss, Soja,…)

Streusel:

  • 60 g Dinkel- oder Weizenmehl
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 100 g kalte, vegane ‚Butter‘
  • 2 TL Zimt
  • Prise Salz

Man kann entweder mit den Streusel beginnen oder mit der Vorbereitung des Kürbispürees.

In Amerika gibt es Kürbispüree bereits fertig zu kaufen, aber selber machen ist viel wertvoller und man kann übrig bleibendes Püree gut einfrieren. Ich friere alles immer in Gläsern ein, umweltfreundlich, wieder verwendbar und geruchsneutral.

Ich mache zuerst das Püree und dazu schneide ich den Kürbis grob, entferne die Kerne und die Kürbisteile gebe ich in leicht kochendes Wasser oder lasse ihn im Wassertopf aufkochen. Ca. 10-20min. köcheln lassen. Die Dauer hängt davon ab, wie groß ihr die Kürbisstücke schneidet. Wenn die Kürbisteile durch sind – abseihen und mit dem Pürierstab pürieren. Es geht sicher auch durch einen Erdäpfelpresse, habe ich aber noch nicht versucht!

Das Püree auskühlen lassen.

Während die Kürbisteile köcheln stelle ich die Streusel her. Dazu mische ich die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Zimt und Salz) in einer Rührschüssel. Dies kann locker von Hand geschehen. Dann erst die kalte Butter rasche in kleine Stücke schneiden und die Trockenmasse rasch einarbeiten bis eine Art Mürbteig entsteht. Ich mache immer eine Kugel und kühle den Teig vorübergehend.

Bevor es an den Teig geht schalte ich den Ofen auf 180° Heißluft oder Ober-Unterhitze ein und lege in die Springform Backpapier oder fette die Form ein und bestäube sie dann mit Mehl.

Jetzt ab zum Teig dazu mische ich Mehl, Weinsteinpulver, Salz, Zimt und Nelken in einer Rührschüssel. In einer zweiten Schüssel mische ich das Kürbispüree mit Zucker, Öl, Ahornsirup und Pflanzenmilch.

Alles gut vermengen und nun gebe ich die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rühre so lange bis alles miteinander vermengt ist – NICHT länger! Alles in die vorbereitete Springform füllen. Die Streuselkugel aus dem Kühlschrank nehmen und die Masse damit bestreuen.

In den Ofen mit dem orangen Kuchen für ca. 40 Minuten (bis alles „fest“ ist). Wer mag kann auf den abgekühlten Kuchen noch einen Zuckerguss gönnen. Pflanzenmilch und Staubzucker verrühren und auf den Kuchen geben – fertig.

Wer keinen Staubzucker daheim hat – mahlt den Rohrohrzucker in der Mühle und erhält feinen Staubzucker!

Jetzt steht dem Eigenverzehr oder der Bewirtung von Gästen nichts mehr im Wege.

Hereinspaziert und Platz nehmen!

(Den würde ich auch in der Kürbiszeit auf Bestellung machen – Spende für Veggruf!)

 

Striezel / Hefe- Germzopf / Allerheiligenstriezel / Brioche vegan einfach gut

Ich liebe Teigsachen, ob Knödel, Palatschinken, Brot oder eben einen Striezel. Um das herkömmliche Rezept zu veganisieren braucht es nicht viel und lässt wieder alte Erinnerungen hochkommen. Gab es doch in unserer Familie am 1.11. zu Allerheiligen vom Taufpaten immer einen Allerheiligenstriezel, entweder mit Hagelzucker oder Rosinen, ich wählte ersteres.

Hier nun die Bio-Zutaten für einen Striezel:

1/2kg Weizenmehl (geht auch Dinkel)  / 300 ml „Milch“ – ich nehme die Mandel Frischmilch oder mache mir Milch selbst  / 3 EL Rohrohrzucker / 3 EL Alsan (baldige Versuche „Butter“ selbst herzustellen folgen)  / 2 TL Salz / 1/2 Packerl Trockengerm oder 1 Würfel Frischgerm

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander vermischen, gut durchkneten und den Germteig für mindestens eine Stunde – besser länger – an einem warmen Ort gehen lassen (nicht zu warm! Ich hatte in diesem Fall das Glück der Septembersonne – kostenlos und umweltfreundlich). Bei Frischgerm mit Zucker anrühren,  damit sie zergeht, dann weitermachen wie mit Trockengerm.

Nach dem Gehenlassen Backrohr auf 220° aufheizen.

Den Teig in drei gleich große Teile teilen und einen Zopf flechten:  

Tipp von mir: vor dem Backen noch mit Mandelmilch oder anderer tierleidfreier Milch beschmieren, dann sieht er so aus:

Ins vorgeheizte Rohr bei ca. 200° ungefähr 30 Minuten langen backen bzw. bis er eine gut Farbe bekommen hat.

Dann abkühlen lassen und genießen. Wer den Hagelzucker oder Mandelblättchen möchte gibt dies auf den beschmierten Zopf und bäckt es mit.

Ein nettes Mitbringsel zum Frühstück und schon fast selten geworden! Ich kann das Rezept nur empfehlen. Dann mit Marmelade oder in diesem Fall mit Springkrautblütengelee beschmieren – der optimale Übergenuss! Rezept hier

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