Scheiterhaufen – schnelle Hausmannskost

Vielleicht kennst Du das; man bekommt auf einmal Gusto auf Essen von „früher“. Bei mir war es in diesem Fall der Scheiterhaufen. Dann hab ich – wie heute 2018 – so üblich, im Netz herumgesucht, was ich aber gleich wieder aufgab.

DENN ich war inspiriert genug, mich auf meinen eigenen Experimentationsweg zu begeben und der kommt hier:

ZUTATEN: wenige

Alte Semmeln oder Brot/Weckerl. Ich hab ja nie Weißbrot daheim. Also hab ich ausnahmsweise eines zugekauft. Der weisse Wecken war dafür echt gut geeignet, ABER er ist nicht bio und dass ein Weißbrot so viele Zutaten benötigt ist mir auch neu! Also große Empfehlung: selber machen oder mal mit dunklem Gebäck versuchen. Das probier ich demnächst aus, weil Kornspitz sind bei uns meist zu Hause und „übrig“.

Aber nun von vorne:

alte Semmeln / Sandwich

frische Mandelmilch 1/2l ging drauf!

Äpfel oder Birnen oder beides

Zimt / Lebkuchengewürz / Strudelgewürz was gefällt – ich habe Zimt gewählt

geriebene Haselnüsse / Mandeln / Walnüsse auch was gefällt – meine Wahl war Haselnüsse

Zucker

etwas vegane Margarine/Butter

Auflaufform

Sandwischscheiben in Mandelmilch tunken bzw. ansaufen lassen.

Backrohr auf 180° aufheizen, weil es geht gleich sehr schnell…. Äpfel in Scheiben schneiden

Geschnitte Apfelscheiben auf die Milchscheiben legen, Zimt darüberstreuen

Mit geriebenen Haselnüssen bestreuen oder auch zuerst Haselnüsse und dann Zimt…

Rohrzucker darüber.

Man kann natürlich auch alles in einer Schüssel vermengen und dann schichten. Aber dies Verion ist so irre einfach und schnell gemacht und schmeckt echt nach viel viel mehr.

Immer weiter schichten und am Ende Butterflocken auf die Sandwischscheiben legen.

In das vorgeheizte Backrohr geben und ca. 30 Minuten geduldig darauf warten, dass die Kindheitserinnerungsspeise fertig wird.

Lust bekommen? Prüf Deinen Vorratsschrank oder schreib die Zutaten auf die nächste Einkaufsliste und dann bei mir im Blog kommenieren – freue mich darauf.

Scheiterhaufengatsch auf tollem Porzellanteller von Adele!

Sieht das nicht wunderbar aus ganz ohne Ei – braucht man – wie so oft – überhaupt nicht ersetzen. Wer mag kann natürlich noch Rosinen zugeben, die mag ich aber nicht wirklich. Je mehr Teig, umso lieber ist es mir. Hab ich sicher schon mal erwähnt. Also nun ran an das schnelle einfache Hausmannsgericht! Ich könnt mir schon wieder eine Fuhre machen….

Pizzaschnecken – allseits beliebt

Fast jeder mag sie, fast jeder kennt eine Variante, fast jeder kann sie machen…

…. Pizzaschnecken

Also dann ran an die Schnecken.

Am besten ist jenes Gemüse zu nehmen, das da ist. Was meist zugekauft werden muss bzw. auch mancherorst auch immer auf Vorrat eingeforen wird, ist der Blätterteig. Von Tante Fanny gibt es vegane Varianten. Natürlich beginnen sich hier schon die Geister zu scheiden, man kann selbst einen Germteig herstellen, einen gekauften Pizzateig verwenden, sogar einen Croissantteig nehmen usw… also seid wieder einmal kreativ. Kühlschrank und Tiefkühler durchforsten und loslegen.

Rohr auf 220° vorheizen.

Blätterteig ausrollen, Tomatenmark, Tomatensauce, vegane Bolognesesauce, Tomatensuppe (etwas eindicken) usw. auf den Teig streichen.

Evtl. ein bisschen würzen, mit Majoran, Oregano, Dost, mediterrane Gewürzmischung…

Dann mit dem Belag fortfahren, Knofi, Zwiebel, Paprika…. was daheim ist und was gefällt – ich wünsche mir natürlich tierleidfreie Zutaten!

Wer mag noch mal nachwürzen.

gewinnt keinen Schönheitspreis, dafür geschmacklich top!

Optional veganen geriebenen Käse über den Belag streuen, dann das ganze einrollen. Mit Wasser oder Pflanzenmilch bestreichen.

Ich habe vorher schon Schneckenteile – wie sich das anhört! – geschnitten, geht aber auch nach dem Backen!

wieder soooo schön bunt und man freut sich schon aufs Z’amessen

Dann rein ins Rohr und bei 220° ca. 20min. backen – Achtung immer mal einen Blick in das Backrohr werfen, weil sonst….

kann man es auch übersehen und die Schnecken sind ein bisserl „anbrandlt“ oder auch als knusprig zu bewerten.

Schreibt mir Eure Varianten, schickt mir Eure Bilder – freue mich drauf. Sabine

Lasagne vegan und lustig mit Kürbis und Karotte UND einfach

Ja warum steht denn da lustig – ich kann nur sagen, ich hatte es bei der Herstellung lustig. Es ist einfach toll, wenn man über sich selbst lachen kann. Es ist  ein altes „Leiden“ von mir, dass ich einfach bei einem Rezept nur die Zutaten durchlese, mich freue, wenn ich alles zu Hause habe oder ähnliche Zutaten….. und dann wird nicht weiter gelesen. Das brachte mir schon so manche Überraschung. In diesem Fall geschah dann das…

Aber zurück zum Anfang der Geschichte. Das Biokisterl bescherte mir gelbe Karotten, Möhren… wie auch immer und daraus wollte ich etwas zubereiten.

Also im Internet gestöbert und in meinen zahlreichen Büchern geblättert – welche eine tolle Beschäftigung – und eine Variante einer Lasagne gefunden, die mir zusagte. Da hatte ich noch immer die Zubereitung nicht durchgelesen. Wahrscheinlich war ich schon wieder gedanklich mit der Abänderung des Rezeptes beschäftigt…..
Aber nun mal endlich weiter.

Das sind die Zutaten vorläufig…. hier kommt das neue Bild:

Alsan durch Öl ersetzt, weil es nur fürs Anbraten gebraucht wird und da ist mir Öl deutlich lieber und naturnaher. Da begann das schon mit dem nur 1 Zeile lesen und fertig…

Nächste Zeile stand Kürbis in Stücke schneiden, ich habe aufbegehrt und die Karotten zuerst geschnitten, dann den Kürbis dann den Zwiebel. War für mich eh schon unlogisch, dass der Zwiebel zum Schluß kam, aber ich hab ja nicht weiter gelesen, weil dann hätte ich gesehen was da stand:

„Zwiebel im Öl anbraten, dann Kürbis und Karotte dazugeben…“  hihi tolle Köchin! Erster Lachanfall und nicht der letzte.

Und ganz nebenbei aus dem Fruchtfleisch die Kürbiskerne rauslösen, abschwemmen und trocknen und im Frühjahr anbauen, verschenken, sich erfreuen.

Tja und jetzt kommt endlich MEiNE Zutatenliste: (es ergab 3 Portionen)

  • 2-3 oder auch Karotten, egal ob gelb oder orange
  • halben Hokkaidokürbis
  • 1/2 roten großen Zwiebel
  • Sonnenblumenöl
  • Suppenwürze
  • Galgant
  • veganer Schlagobers oder Cuisine Creme
  • 200ml Quellwasser
  • wer mag Pizzakäse vegan (logo)

Tja da lag nun der Zwiebel obenauf – unangeschwitzt, aber ich bemühte mich, ihn in die Tiefe des Topfes zu bringen. Es gelang einigermaßen.

Also wenn Du jetzt endgültig verwirrt bist – man sollte in einer Pfanne mit Öl den Zwiebel zuerst anschwitzen, dann die Karotten und Kürbisstückerl dazugeben – etwas anbraten – riecht wunderbar. Also eh alles einfach und „normal“.

Suppenwürze dazugeben, etwas Galgant (mein Pfefferersatz), mit Wasser aufgießen und ca. 20min. dünsten lassen. Dazwischen die Lasagneform und -blätter vorbereiten und das Backrohr auf 180 – 200° vorheizen.

Das weiche Gemüse mit einem Gemüsestampfer grob zerdrücken. Wenn man es mit einem Stabmixer macht wird es halt ein Pürree. Ein gschmackiges auf alle Fälle.

Geht voll rasch und macht Spaß – einfach eine lustige Lasagne mit Spaßfaktor oder vielleicht macht diese Farbe orange einfach lustig…..probier es aus.

Dazwischen gab es natürlich mehrmals Lachen über mich selbst – tut so gut!

Dann mit Schlagobers ungesüßt oder Soja/Rice/Hafer Cuisine aufgießen und fertig abschmecken. Ich hab noch etwas grüne Kräuter dazu gemischt.

Dann fiel mir ein, dass ich Pizzakäse im Tiefkühler hatte und gab diesen in die Masse. Etwas Rest hielt ich zurück für die Endbestreuung.

Dann die Gemüse-Käsemasse in die Auflaufform geben und mit Lasagneblätter belegen. Lage für Lage schichten, bis die Gemüsemasse aufgebraucht ist.

Am Ende hab ICH die Lasagneblätter gegeben. Normalerweise macht man das nicht, weil die Teigplatten sperrig und knusprig werden. Aber ich mag das……

Zum Schluß den restlichen Käse drauf und wenn noch etwas Schlagobers oder Creme Cuisine da ist – drüberleeren. So fein…

Und dann ab in den Ofen für ca. 40min. – sehr lange Wartezeit, aber es lohnt. Ich muss sagen, sie schmeckt auch irgendwie witzig. Zumindest hab ich noch nie vorher eine gestampfte Gemüselasagne genossen – alleine das fand ich schon abenteuerlich.

Das ist sie dann die knusprige Variante von mir. Das schöne ist, dass man jedes Gemüse dafür nehmen kann. Z.B. Mangold, Kohlsprossen, Erdapferl, Paradeiser – je nach Saison.

Salat dazu und ein tolles Essen ist fertig und man kann alles in einem Topf machen und nicht Gemüsemasse extra, Bechamel extra…..

Bitte probiert das aus und schickt mir Eure Versuche bzw. tollen Ergebnisse. Bei mir kommt das jetzt öfter am Tisch, weil ich bei Lasagne immer vor dem „Aufwand“ zurückschreckte. Aber diese Variante kann toll vorbereitet werden und während der Backzeit kann man andere Dinge erledigen oder auch nichts tun……

Die lustige Lasagneköchin

 

 

TERMINE 2018 GLÜCKSMOMENTE FÜR ALLE LEBEWESEN

JA die Termine für 2018 sind da. Wenn Du gleich vorplanen magst bzw. Dir Zeit frei halten magst – dann schau rein.

Februar auf einen Blick – egal ob Erlebnisse mit Hund, spirituelle Momente für Dich oder tierleidfreie Veranstaltungen.

Mit Angela gibt es tolle Zusatztermine für das Verstehen, Zusammensein und das gemeinsame Arbeiten mit dem vierbeinigen Freund.

Hier schon die Übersicht über das ganze Veggrufjahr, um ja nichts zu versäumen. Meist kommen immer wieder neue Aktivitäten dazu. Um nichts zu verpassen schau mal hier.

Das gemütliche Beisammensein – genannt Jahresfeiervon Veggruf findet 2018 bei Steffi & Hubert statt. Ein tolles Programm erwartet Dich. Jede(r) ist willkommen.

Die wundervollen Meditations- und Reikiabende gehen weiter. Nur noch dieses Jahr gegen freie Spende.

Auch die Seminartermine stehen schon fest. Lernen sich selbst und anderen Gutes zu tun. Es sich wert sein, heil zu sein.

Die Energieanwendung darf auch zu den geliebten Tieren und Pflanzen fließen.

Die Kräuter-Meditationstermine stehen auch schon fest, was ganz Besonderes!

Und hier sind die vorläufigen KEK – Kräuter-Erlebnis-Kulinarik – Termine. Sie kommen bald – freu Dich drauf und schau auch immer bei mir rein!

Nimm Dir die Freiheit, frei zu sein………………………………………….

Glück gehabt oder doch „Schwein“ gehabt essbare vegane Glücksbringer

 

Heute präsentiere ich 2 Glückschweinchenvarianten. Ich bin nicht DIE Bäckerin, aber ich probiere einfach und manchmal muss man einfach feststellen, dass man für manche Dinge nicht so geeignet ist. Ich mag diese Detailarbeit nicht so wirklich, also schaut es meist bei mir nicht ganz so hübsch aus. ABER es soll ja schmecken und das hat es definitiv, die meisten Schweinchen wanderten in meinen Magen, oink.

Das sind die Zutaten, das Rezept ist von hier: https://www.thelischka.com/home/vegane-glucksschweinchen-vegan-lucky-pig-cookies

Bei mir – wie immer – etwas abgeändert:

  • eine überstandige Banane
  • 1 Tasse Haferflocken, die gemahlen werden
  • etwas Lebkuchengewürz – lt. Originalrezept 1 TL, ich hab weniger genommen
  • 1 TL Erdnussbutter – ich habe 1,5 TL genommen, am beten gleich 1 EL
  • 1/2 Tasse Hafermilch
  • Pina Colada Marmelade (geplant war Hagebuttenmarmelade, es kam aber die Pina Colada dazwischen – nicht am Bild!)
  • Kokosraspeln

Tasse Haferflocken in der Mühle zu Mehl mahlen, dann die Banane mit der Gabel zerdrücken – am besten ist eine sehr reife süße Banane

Nun alle Zutaten miteinander vermischen. Mit der Milch die streichfähige Konsistenz erzielen.

Die Masse wird auf ein mit Backpapier belegtes Blech gestrichen und bei 180° Umluft ca. 20min. gebacken (Teig ist dann noch biegsam)

Nach dem Backen sofort die gewünschte Form oder Formen bereit halten und ausstechen.

Den Ausstechvorgang rasch durchführen und inzwischen die Marmelade – hier Pina Colada – etwas erwärmen

Die Marmelade auf die Schweinchen oder Ähnliches streichen und dann Kokosraspeln oder Streusel darüber geben oder eintunken. Wer will noch gerne ein Auge aufsetzen, entweder aus einem Pistazienstück, Rosine oder Nußstückchen. Fertig ist das etwas andere Schweinchen.

Und jetzt zum Schweinchenteig Nr. 2 – ein Germteig (nicht gleich sagen, dass ist zu kompliziert – der Teig ist es nicht, man braucht nur etwas Geduld, kann aber auch durchaus meditativ sein,wenn man die Kopferl zusammensetzt und formt)

Das Originalrezept findest Du hier auf you tube: https://www.youtube.com/watch?v=zcj9l3dA2VQ

Mein Rezept:

  • 300g Dinkel-Vollkornmehl
  • 30g Kokosblütenzucker
  • 1 Würfel Germ (ich bin überzeugt es geht auch mit weniger)
  • 150ml Hafermilch (oder ähnliche Milch)
  • vegane Schokocreme oder Marmelade
  • Rosinen

Dampfl machen, indem man in das Mehl eine Mulde macht, den „Zucker“ und die lauwarme Milch dazugibt und die frische Germ langsam reinbröseln, 10min. stehen lassen – bei Raumtemperatur.

Dann alles zusammenmischen, mehrmals durchkneten und den Teig zu einer Kugel formen. An einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig mindestens 1 Stunde rasten bzw. gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.

Danach den Teig noch mal kurz durchkneten und auswalken.

Ein Glas mit größerer Öffnung zum Ausstechen bereit halten

Damit 12 Kreise für das Schweinchengesicht herausdrehen – bei mir sind sich 20 Kreise ausgegangen.

Dann mit einem Schnapsglas oder auch Kronkorkenverschluß, Petverschluß 6 bzw. bei mir 10 Nasen ausstechen.

Dann Kühlschrank auf und schauen was da ist. Vegane Schokocreme zum Leben erwecken oder die selbstgemachte oder geschenkte Marmelade verwenden.

Etwas davon auf einen großen Grundkreis vom Schweinkopf geben. (wie sich das anhört – Du bist noch immer auf einer veganen Rezepterundreise!)

Dann einen zweiten großen Kreis fein säuberlich drüberlegen und gut andrücken. Eventuell im Kreis alles nach hinten schlagen.

In die kleinen Kreise mit Zahnstocher, Ende der Gabel oder Ähnliches die Nasenlöcher erstellen und die Nase aufsetzen und an die 2 Kreise drücken. Ich habe alles mit Hafermilch bestrichen, damit alles gut hält.

2 Rosinen als Augen andrücken, sowie die Ohren kunstvoll und kreativ falten und andrücken.

Die fertigen ungebackenen Kopferl noch ca. 10min. bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sie noch etwas mehr werden können.

Die Schweinskopferl dann für ca. 15-20 min. – bis sie Farbe bekommen haben – bei 180° Umluft backen.

Und schon können die süßen Schweinderl gegessen werden oder natürlich verschenkt werden.

Alles Gute für jeden Moment Deines Daseins. Ausprobieren, verändern, verbessern, verbreiten ausdrücklich erlaubt! Deine Sabine

 

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