KOFU – Kichererbsen Tofu, vegan, soja-, zucker-, öl- und glutenfrei, einfach, wenige Zutaten, ein Gedicht, AW konform (Anthony William)

Irgendwann mal gemacht, nicht mehr daran gedacht und dann hat mich die liebe Conny daran erinnert UND Begeisterung brach herein. Sind es doch nur wenige Zutaten, geschmacklich variabel und soooo fein. Außerdem kann man ohne Soja, ohne Tofu auskommen. Den Namen finde ich persönlich nicht prickelnd, wenn schon, dann KIFU von mir aus. Wem fällt was Kreatives ein?

Und da sind schon die wenigen Zutaten – natürlich bio:

  • 200g Kichererbsenmehl (aus dem Naturkost-Bioladen) oder Kichererbsen mahlen
  • 600ml gereinigtes Wasser/Quellwasser – wird aufgeteilt!
  • 1 gestrichenen TL Kurkuma, wer es gelber mag, dann mehr
  • 1/2 – 3/4 TL Salz bzw. Kräutersalz
  • optional: getrocknete Paradeiser, Wildkräuter, Löwenzahn, Taubnessel, Dost, Giersch, Brennnessel, Gundelrebe, Spitzwegerich, Berufkraut… je nach Saison
  • Optional etwas Olivenöl zum Abbraten!

Jetzt geht es schon los! Die 200g Kichererbsenmehl mit dem Kurkuma, Salz, Kräuter, getrocknete Paradeiser verrühren und gut mit 200 – 400ml Wasser vermengen.

Das restliche Wasser aufkochen und das Kichererbsenmehlgemisch ein das kochende Wasser einrühren bis alles gut vermengt ist.

Es entsteht eine relativ feste Masse, die Du dann in eine Auflaufform füllst oder in jene Form, die Du für Deinen Kichererbsentofu haben möchtest.

Jetzt brauchst Du nur noch etwas Geduld und Zeit, dass  die Masse auskühlt und fest wird.

Jetzt kannst Du die feste Kichererbsenmasse in die von Dir gewünschte Form schneiden und anbraten, wenn gewünscht – ich finds genial!

Ganz wunderbar ist es auch in einer Pfanne mit Charakter = Rillen oder andere Formen!

Das sind doch schon wunderbar an – angebraten wurde es in wenig Olivenöl, geht auch ohne!

So und jetzt hat die Bine wieder ihre Salatbegleitdeko mittels Kichererbsentofu. Toll ist das! Kreative Ideen willkommen – gerne kommentieren. DANKE

Rhabarber-Erdbeer Kuchen – Torte, vegan, glutenfrei, saftig, einfach, wunderbar, AW konform

Jetzt geht aber die Post ab, ein super feiner saftiger Kuchen, der natürlich wieder mit anderem Obst oder Gemüse gemacht werden kann. Ich hab ihn 3x gebacken, was von völliger Überzeugung zeugt – ok fast Wortwiederholung, wäre in der Schule unterstrichen worden… aber es ist ja mein Blog.

Biozutaten:

  • 200g Reismehl
  • 140g Mandeln gemahlen (natürlich die aus Griechenland mit persönlicher Lieferung von Gerhard)
  •   80g Erdäpfelstärke (Kartoffelstärke)
  •     3TL gemahlene Flohsamenschalen
  • 1,5 TL Weinsteinpulver/Backpulver/Meister Backpulver
  •    1 TL Natron
  • 130g Ahornsirup (ich mache es nicht so süß, sonst musst Du mehr hinzufügen – koste den Teig)
  • 220ml Hafermilch aus der Glasflasche (zuerst nur 200ml beimengen, wenn Du mehr Erdbeeren nimmst – Teigkonsistenz prüfen)
  •   1EL Apfelessig natürtrüb
  •   2EL Olivenöl (auch s Griechenland von Gerhard)
  •   6 Rhabarberstangen
  •   1 Handvoll Erdbeeren oder auch mehr

Bevor Du den Ofen vorheizt – ich mag keine Energieverschwendung – schneidest Du 3 Stangen vom Rhabarber klein (Haut etwas abziehen, das was sich anbietet) und die Erdbeeren zerkleinern. Wenn dann alle Zutaten abgewogen und bereit sind, kann der Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.

Wie üblich, die trockenen Zutaten: Reismehl, Mandeln, Stärke, Flohsamenschalen, Backpulver, Natron verrühren. Die flüssigen Zutaten: Ahorinsirup, Olivenöl und 200ml Hafermilch vermengen und zu den trockenen Zutaten geben. Der Teig sollte schwer zu rühren sein. Jetzt noch den Essig, die Rhabarber- und Erdbeerstücke untermengen. Sollte der Teig sehr zäh sein, dann gib noch etwas Hafermilch dazu. Die Konsistenz sollte cremig sein.

Die Masse nun in eine Tortenform oder eckige Form mit Backpapier füllen. Die restlichen Rhabarberstangen auf den Teig legen und ab in den Ofen für ca. 50 Minuten. Bitte vorher Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen – auch wenns schwer fällt – abkühlen lassen, anschneiden und servieren. Er hat ziemlich Masse, die aber wirklich super saftig ist. Die Säure des Rhabarbers gibt dem Kuchen die besondere Note.

Das wars schon wieder von der süßen veganen Front – einfach und wunderbar – ausprobieren macht Freude!

Frühlings-Spargel-Erbsen-Erdäpfel Gericht, vegan, soja-, zucker-, gluten- und fettfrei, AW konform

Inspiriert von der AW – Anthony William Gesundheitswoche in Frankreich vom 07.05.-14.05.2022 und auch mangels Vorräten zu Hause, entstand diese einfache schmackhafte – ja man glaubt es kaum auch fettfrei macht glücklich – Gericht mit Spargel. Es gibt nur fertige Bilder, weil es einfach kaum mehr dazu zu sagen gibt.

Biozutaten:

  • 8 Stangen dicker weißer Spargel / wenn man hat oder möchte auch grünen Spargel dazu
  • 10 kleine Erdapferl/Erdäpfel
  • 1/2 Becher gefrorene Erbsen
  • Zitronensaft + Zitronenschale (gerne auch Orange, hatte ich aber nicht)
  • kleiner Fingernagel an Ingwerwurzel
  • Knoblauch 1/2 Zehe oder Pulver 1/4 TL
  • Spritzer Ahornsirup
  • Miniprise Salz
  • Blütendekor was gerade wächst

Und schon gehts dahin:

Erdäpfel alias Kartoffel im Wasser kochen – am besten mit Schale

Weißen Spargel schälen und im leicht siedendem Wasser weich kochen lassen. Zeitangabe je nach Stärke des Spargels – bitte probieren. Den grünen Spargel auf alle Fälle nur 3 – 4 Minuten sieden lassen oder ganz roh servieren.

Gefrorene Erbsen im Häferl mit etwas (ca. 4 EL) heißem Spargelwasser vermischen, Zitronensaft nach Geschmack von einer ca. 1/3 Zitrone und etwas Zitronenschale reinreiben, ein kleines Stück Ingwer dazugeben, ganz wenig Salz und 1/2 Zehe Knoblauch. Das alles mit etwas Ahornsirup versehen und mit dem Stabmixer zu Sauce vereinen. Wenn der Stabmixer das nicht packt – so wie bei mir – dann das Häferl in das kochende Erdapferlwasser stellen und dann mixen.

Alles als Wertschätzung für sich selbst oder für die Gäste wundervoll präsentieren, mit Blüten aus dem Garten verzieren und warm anrichten. Ein leichtes wundervolles Frühlings- Sommergericht. ENDE

Fruchtleder / Fruchtröllchen selber machen, vegan, gluten-, soja-, zuckerfrei, roh, süß, variantenreich

Feine Fruchtsüße und sonst nix. Tolle Verarbeitung von reifen Früchten. Eigent sich besonders für die Fastenzeit oder wenn man auf Entzug von industriellen Zucker gehen möchte. Und es ist sooo einfach, man braucht nur etwas Trocknungszeit „aushalten“.

Man nehme etwas Frucht, in diesem Falle sehr reife Kiwis aus Krems vom Jänner 2022. Und das war das erste Rezept. Ok, noch nicht ganz. Die Kiwis schälen oder man hat welche, wo die Schale sehr leicht mitgegessen werden kann. Mixt diese im Hochleistungsmixer oder anderem Zerkleinerer und…

streicht es dann auf die Dörrfolie.

So schön und riecht gleich so gut. Es sei auch gesagt, dass Kiwi Fruchtleder – für mich und auch für einige andere – besser schmeckt als die frische Frucht.

Im Dörrapparat durchtrocknen lassen bis es so richtig biegsam ist. Die Trocknungsdauer kann verkürzt werden, wenn man die gummiartige Masse nach 2 – 3 Stunden umdreht.

Und so geht es auch mit anderen Früchten, die man untereinander passend mischen kann. Gemacht habe ich schon:

  • Apfelfruchtleder – nennen wir es Apfelgummi, hm, Apfelzucker…
  • Birnenfruchtleder
  • Ananansfruchtleder
  • Zwetschken-Zimt-Fruchtleder
  • Weintrauben-Lebkuchen-Fruchtleder
  • Heidelbeer-Orangensaft-Fruchtleder

Hier noch das Beispiel des Ananasfruchtleders. Wenn die Frucht schon sehr reif ist, braucht es keine Zusätze von z.B. Datteln. Dieses Süßungsmittel kann mit einfließen lassen, wenn die betreffende Frucht noch nicht die nötige Süße hat.

Schälen, zerkleinern, mixen, fertig.

Auf die Dörrfolie oder Backpapier aufstreichen und ab in den Trockner.

Sehr nettes Geschenk obendrauf und gsund ist es auch!

Liebevoll und umweltfreundlich verpacken und Freude bringen. Ausprobieren unbedingt notwendig!

Zitronentarte vegan, glutenfrei, zuckerfrei, sojafrei, AW konform, Meisterwerk

Frühling 2022 und ich bin am Zitronentrip, wahrscheinlich deshalb, weil ich die Biozitronen laufend von meinem Lieblings-Direktlieferanten Gerhard bekomme. Direkt aus Griechenland geliefert alles bio, was sonst!

Ich habe mich echt an so etwas gewagt, also mit so was, meine ich eine Tarte bzw. die besondere Form. Es erschien mir immer unklar wie man den Boden aus dieser Form bringt, hier wird das Geheimnis gelüftet.

Vorab sei gesagt, dass ich die Tarte 2x gemacht habe, 1x mit Zitronen, 1x mit Orangen. Es schmecken beide, aber mit Zitrone ist es einfach fantastisch und besonders und hat das gewisse „Etwas“.

So, bevor es mit der Zutatenliste los geht, noch eine Anmerkung. Die Tarte ist nicht schwierig, aber man braucht Zeit, weil der Boden extra abkühlen muss und der Belag auch eindicken und auskühlen darf.

Biozutaten:

TEIG:

  • 250g Haferflocken mahlen oder Hafermehl glutenfrei kaufen
  • 120g Kokosöl – erwärmen
  •   80g Mandeln mahlen
  •     4 Stück Datteln
  •   50g Kokosblütenzucker
  • Prise Vanillepulver – Vanillemark
  • Prise Salz

Belag – Zitronencreme – Zutaten

  • 530g Kokosmilch
  • 180g Ahornsirup
  • 120ml Zitronensaft frisch
  •   40g Kokosöl
  • 3 flach gestrichene TL Agar Agar (kalt einrühren, dann erhitzen, wieder auskühlen lassen)
  • 2 EL Erdäpfelstärke (Kartoffelstärke)
  • Prise Kurkuma für die Farbe

DEKO – wie man möchte, Melisseblätter, Blüten, Heidelbeeren, Zitronenscheiben…

Kokosöl wird langsam flüssig gemacht. Inzwischen die gemahlenen Mandeln mit Kokosblütenzucker Prise Vanille und Salz vermengen. Die Datteln zerkleinern und unterheben. Zum Schluß das zerschmolzene Kokosöl zufügen und alles miteinander vermengen, so dass alles zusammenhält. Sollte es zu trocken sein, mit Hafermilch, Wasser oder noch etwas Kokosöl binden. Dann ab in den Kühlschrank für ca. 1 Stunde.

Nach einer Stunde oder mehr den Teig herausnehmen, mit dem Nudelwalker ausrollen oder auch mit der Hand in die Form drücken. Man braucht nix Einfetten, hineinlegen, einfach direkt und mutig in die Form drücken. Was ich aus 2x lernte ist, dass man den Rand ziemlich gleich haben sollte, weil die Tarte sonst schief steht. Auch die Dicke sollte gleichmäßig sein, beim 2x ist was durchgesickert…

Ofen auf 170° vorheizen und den Teig für 15 – 20 Minuten backen. Dann auskühlen lassen und in den Tiefkühler oder kühl stellen. Das ist nämlich der Trick, dass man die schöne Tarteform toll heraus bekommt.

Während der Boden so vor sich hin friert, gehts ran an die tolle Belagsmasse. Kokosöl zergehen lassen und alle anderen Zutaten Kokosmilch, Zitronensaft (Orangensaft), Ahornsiurp, Erdäpfelstärke, Agar-Agar, Kurkuma einrühren und leicht köcheln lassen, bis die Masse etwas eindickt. Du kannst auch gerne 2 Tropfen Zitronenöl von Young Living beimengen. Diese aber erst, wenn die Masse etwas überkühlt ist.

Boden aus dem Tiefkühler nehmen. Etwas andrücken bzw. vorsichtig herausdrücken und damit aus der Form gleiten lassen. Ein bisschen stehen lassen, damit der Temperaturunterschied von Boden und Belag nicht so groß ist. Der Boden muss unbedingt gerade stehen, sonst gibt es eine schiefe Tarte!

Jetzt noch etwas warten, bis der tolle gelbe Belag ausgekühlt ist. Wer den Vorgang beschleunigen möchte, kann die Tarte in den Kühlschrank oder in den Tiefkühler stellen. Bewegen ist aber nicht ratsam, solange der Belag flüssig ist. Dann bleibt es nur noch an Euch, die Tarte wunderbar zu verzieren. Das Auge isst mit!

Die gab es für die Wildkräuterfreunde am 24.04.2022 – als Orangentarte mit viel Blütendeko und weg war sie.

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