Karfiol Schnellgericht mit Curry (Blumenkohl vegan)

Man erntet oder kauft einen Biokarfiol und sucht dann nach einem schnellen Rezept. Nicht nur, dass Karfiol roh super toll schmeckt und er auch so vernascht werden kann, finde ich doch bei Attila Hildmann im Buch: Vegan for fit, ein tolles Rezept.

Biozutaten wenige:

  • Karfiol
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 1 Kaffeebecher gepoppter Amaranth
  • 3 EL Sonnenblumenöl oder Mandelöl
  • 1 kleinen TL Currypulver oder die Sonnentormischung Sonnenkuss
  • 4 EL oder auch gerne mehr Mandelmus (im Originalrezept wird weißes Mus verwendet, ich hatte das braune…)
  • ca. 1/8 Quellwasser
  • Suppenwürze selbst gemacht
  • Salz + Pfeffer
  • Basilikum

Den Karfiol zerteilen und im Suppenwürze Kochwasser ca. 5 Minuten garen, so dass er noch bissfest ist. Im Nudelsieb abtropfen lassen.

Die Mandeln klein haken oder im Mixer zerkleinern und in einer Pfanne mit 2 EL Öl leicht anrösten. Das Mandelmus dazugeben mit Quellwasser aufgießen und verrühren. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken. (Wer mag kann auch den Amaranth hier schon beigeben sonst siehe nächste Zeile).

Den gepufften Amaranth oder auch Quinoa untermischen oder darüberstreuen. Die Crunchymischung über den warmen Karfiol geben und fein anrichten.

Wer Karfiol/Blumenkohl liebt, wird absolut begeistert sein und Achtung: Suchtgefahr!

Schoko-Nuss-Kuchen mit Marmelade

Es passiert – wie meistens – anders als man denkt. Ich – völlig euphorisch – nahm mir vor aus Mäggis Kokta Buch: Vegan feiern, den Schoko-Kürbis-Kuchden vom Blech zu machen. Ab in den Keller und den Kürbis geholt, der sollte ja weg. Dieser ist auch auf dem Bild zu sehen, aber da kam es eben anders als man zu glauben meint, es ist gar kein Kürbis notwendig, nur Kürbiskerne, die waren aber aus…. dann geschah der Schoko-Nuss-Kuchen – flexibel muss man sein! (Mäggi hat sicher ihre Freude mit mir…)

1 Blech und ohne Vorheizen

Teig mit Biozutaten:

450g Weizen- und Dinkelmehl

200g Vollrohrzucker

50g  Hasel- und Walnüsse gehackt

1 Weinsteinbackpulversackerl

1/2 Sackerl Natron (auch Weinstein möglich – bei mir war Natron gerade offen!)

15g ungesüßten Kakao

1/2 TL Salz

120ml Sonnenblumenöl

430 ml Mandelmilch

1 EL Apfelessig

Die trockenen Zutaten in der Küchenmaschine mischen und Maschine laufen lassen und inzwischen die nassen Zutaten: Öl, Mandelmilch und Essig vermengen und dann rasch zu den trockenen Zutaten geben, sodass keine Klumpen im Teig sind.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech die braunes Masse streichen und ins Rohr schieben und bei 150° ca. 25min. backen.

Während der Kuchen im Backrohr schön aufgeht, kann man die klein gehackten Walnüsse in etwas Öl anrösten, am besten in Walnussöl. Nüsse abkühlen lassen.

Den warmen Kuchen mit Marmelade bestreichen. Entweder man hat diverse Reste oder entscheidet sich für eine Sorte. Bei mir war es Birne, welche wundervoll zur Walnuss passt. Außerdem heimisch, saisonal, herbstlich….

Die gehackten Nüsse und Hanfsamen über den Kuchen streuen. Wer mag gerne mit Schokotropfenglasur beträufeln, aber ich finde, er macht so schon sehr viel her. Ich hatte noch Ringelblumenblüten vor der Tür, die noch auf das Meisterwerk gestreut wurden.

Ein wundervoller Mitbringkuchen oder einfach zum Selberessen in der Sonne bei Kaffee oder einem herbstlichen Tee!

Apfel-Beeren-Rosmarin-Crumble

Faszinierendes Geschmackserlebnis mit dem stärkenden Rosmarin. Ein herbstliches Highlight in immer wieder neuen Varianten möglich.

Dieses Rezept wurde im Oktober beim Kräuterworkshop mit Martha präsentiert und schwups war alles weg. Dies veranlasste mich natürlich dieses Rezept online zu stellen. Geht – wie die meisten Rezepte bei mir – super schnell und lädt immer wieder zu Veränderungen ein.

Man nehme in Bioqualität:

Crumble als erste vorbereiten:

  • 120g Vollkornmehl (Weizen, Dinkel, Einkorn…)
  •   70g  Rohrohrzucker
  •   90g kalte Alsan

Fülle:

  • 2 Äpfel
  • 2 Handvoll Beeren (bei mir Heidelbeeren aus Zwettl selbst gepflückt)
  • 1 Zweig bzw. klein gehackte Nadeln von Rosmarin
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1 EL Zitrone

Mehl mit Zucker vermischen, die kalte Alsan in kleinen Stücken rasch untermischen und zu Streusel verarbeiten und diese kühl stellen.In dieser Zeit das Backrohr vorheizen und Äpfel klein schneiden, mi Zitrone beträufeln, mit den Beeren und dem Zucker vermischen, die klein geschnittenen Rosmarinnadeln unterheben und die Masse bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Die Obstmasse in eine Auflaufform füllen, die Streusel darüberstreuen und in das 200° heiße Backrohr stellen und ca. 25 – 30min. backen.

(Da Bild zeigt das süße Buffet zu einem Kräuter Workshop)

Kann heiß und kalt genossen werden. Der Rosmarin bringt ein interessantes Geschmackserlebnis der besonderen Art, sei mutig und probier aus.

Zucchiniaufstrich fein und schnell

Es geht gleich los mit den Bio-Zutaten:

300g Zucchini

1 Handvoll geröstete Sonnenblumenkerne (bei Zeitmangel auch ungeröstet)

4 EL Olivenöl

1 Hand voll gemischter Kräuter (bei mir Thymian, Ringelblumen- und Ruccolablüten, Ysop, Dost) – hier nicht am Bild!

1 Knoblauchzehe

1 EL Hefeflocken

Saft einer 1/3 Zitrone, Salz, weißer Pfeffer

Die Sonnenblumenkerne leicht anrösten und auskühlen lassen.

Zucchini zerkleinern bzw. grob schneiden. Alle Zutaten in einen Mixer geben und alles zu einer Aufstrichmasse mixen. Wenn man es trockener möchte, weniger Öl dazugeben. Cremiger wird es natürlich mit der angegebenen Menge Öl.

Den Aufstrich kühl lagern und auf frisches Brot oder auch mit Reis, Nudeln, Quinoa und ähnliches geben und genießen.

Hanf-Mohn-Cookies

Diese Kekse gab es zum Welttierschutztag am 4.10.2018 nach einem Rezept von Mäggi Kokta aus dem Buch: Vegan feiern

Schnell gemacht, schmeckt super fein und Mohn und Hanfsamen sind auch heimisch im Waldviertel.

Die Biozutaten sind wie folgt (ganz nahe am Originalrezept) für ca. 40 kleine Cookies:

  • 220g Weizen Vollkornmehl
  • 1 TL Weinstein Backpulver
  • 100g Vollrohrzucker (ich hatte noch Reste von Staubzucker)
  • 10-15g schwarzen Mohn gemahlen oder gemischt mit weißen Mohn
  • 20g Hanfsamen geschält
  • kleine Prise Salz
  • 120g Margarine/Alsan
  • 1-2 EL kaltes Quellwasser

Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und die Margarine in kleinen Stücken gemeinsam mit dem Wasser einkneten und zu einem Mürbteig verarbeiten, der aber nicht gekühlt werden muss.

Lt. Buch den Teig 15min. bei Zimmertemperatur rasten lassen. Ich habe ihn nach ca.  5min. weiter verarbeitet und war voll ok. Einen Teil des Teiges habe ich dick ausgerollt und 1x kleine Kugerl gemacht und mit dem Finger in die Mitte eine Mulde gedrückt. Beim 2. Durchgang habe ich den Teig ausgerollt und mit einem Schnapsglas kleine Cookies ausgestochen – das ging prima.

Vor dem Kugerl formen oder auswalken das Backrohr auf 160° vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Im Rohr ca. 15-20 min. backen. Wenn die Unterseite etwas bräunlich wird, dann sind sie fertig.

Am besten weiterschenken und erwähnen, dass feine Süßigkeiten auch ganz ohne tierischer Inhalte auskommen können. Nachbacken und verbreiten ausdrücklich erlaubt.

Lola durfte auch kosten, ist (fast) alles gesund!

 

 

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