Kichererbsen Kürbis Herbst Eintopf

Wenn die Erntezeit beginnt dann tut sich in der Küche so einiges. Um gleich viel davon verarbeiten zu können, gibt es einen Herbsteintopf, den man wunderbar portionsweise in Gläsern einfrieren kann. Es lohnt sich oft gleich mehr zu machen!

Wenn man dazu getrocknete Kichererbsen verwendet, dann müssen diese lt. Packungsinhalt im Wasser eingeweicht werden. Besonders die roten sind einmal etwas anderes.

Dann werden die Kichererbsen ca. 1 Stunde im Wasser gekocht, bevor sie vermischt und weiter verarbeitet werden.

Man nehme Sesamöl oder anderes pflanzliches Öl. Besonders mit schmackhaften Öl kann man Speisen eine besondere Note geben. An Gemüse kann man nehmen was gerade reif ist. Bei mir waren es  Zwiebel, Knoblauch (gekauft) und Karotten, Paprika, Zucchini und Butternusskürbis, Rote Rübe (rote Bete) und Spinat, Kräuter…

Zuerst im Öl klein geschnittenen Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Dann kommen Kürbisstücke und Karotten klein geschnitten dazu. Immer zuerst das härteste Gemüse verwenden. Rote Ruam, Zucchini und Paprika geschnitten zufügen und mit etwas Wasser oder Suppe ablöschen.

Am Ende geschnittene Birne und Spinat zufügen und nur kurz mitdünsten. Dann habe ich diese leicht knackige Mischung in einen größeren Topf zu den Kichererbsen gegeben und miteinander vermischt.

Dann beginnt auch schon das Würzen. Salz, Galgant, pikantes Aufstrichgewürz, etwas scharfer Paprika, Blütenblätter. (Wer es exotischer möchte auch Curry, Kardamonvarianten möglich.)  Das ganze wird mit Kokosmilch aufgegossen und evtl. noch nach gewürzt.

Aus dem Garten kamen noch ein paar Kapuzinerkresseblätter und Mangold klein geschnitten dazu, sowie etwas Ysop und Dost.

Und fertig ist der tolle Eintopf für Gäste, als Mitbringsel und als Vorratshaltung oder wenn die Ernte übergeht…

In diesem Fall wurde diese Kreation für die Yoga Eröffnung in Engabrunn gezaubert.

Hier zusammengefasst die Bio-Zutaten:

1 Packung (400g) getrocknete rote Kichererbsen – wer es schneller möchte welche im Glas kaufen. Ich bin kein Freund davon!

5 EL Sesamöl

3 EL Suppenwürze

1,5l Quellwasser bzw. gereinigtes Wasser

1 Zwiebel, 2 Knofizechn

1 Butternusskürbis

1 Zucchini

1 große Rote Rübe

3 Karotten

2 kleine Paprika

2 Hände voll Spinat

1 – 2 Birnen

Würze: Salz, Galgant, scharfer Paprika, pikantes Aufstrichgewürz von Sonnentor und Blütenblätter

2 Dosen Kokosmilch

Lass es Dir schmecken, verändere, kreiere und schreibe ein Kommentar oder schick mir Dein Herbsteintopfbild!

Kürbis Linsen Salat raffiniert mit Birne

Alles Herbst! Bunter und geschmacksintensiver Salat. Eine Anregung zum Varriieren und Experimentieren.

Wenn man rasch kreativ sein soll und für eine Gruppe etwas frisch in einen Weinkeller liefern soll, dann passiert ein herbstlicher Salat im Glas. Alles was da ist wollte verbraucht werden.

Zutaten in Bioqualität für 20 kleine Rexgläser:

3 Kaffeehäferl Tellerlinsen

1 mittelgroßer Hokkaido

2-3 Birnen

Walnussöl, Balsamicoessig, Holunderessig (alles abwandelbar – ausprobieren)

Salz und Galgant obligatorisch

Suppenwürze

Quellwasser

Kardamon gemahlen

Schwarzer Sesam

Giersch, Blüten zur Deko

Linsen mit Suppenwürze, Walnussöl und Quellwasser lt. Packungsanweisung kochen. Den Hokkaido klein schneiden und ca.  5 Minuten vor Kochende der Linsen den Kürbis dazugeben. Am Ende die klein geschnittenen Birnen zufügen. Herd abschalten.

Dann geht es ans Abschmecken, wozu ich viel Hilfe erhalten habe. Danke an den Veggruf Vorstand! Auf alle Fälle würziger abschmecken, wenn man den Salat vorbereitet und erst Stunden oder einen Tag später konsumiert. Er zieht noch sehr an.

Giersch kleinschneiden und alle anderen Gewürze, sowie die Essige zufügen und etwas stehen lassen.

Dekorativ in Gläser füllen. Die Gläser habe ich mit Spinat- oder Kapuzinerkresseblättern ausgekleidet und als Topping Blüten aus dem Garten, sowie kurz angebratene Birnen- und Kürbisstücke verwendet.

Jetzt ist alles für den Transport bereit. Der Salat ist wunderbar vorzubereiten und gleich vor Ort servierbereit.

Rote Rüben Aufstrich roh

Die erdige Wunderknolle, auch rote Bete genannt, die einiges kann. Sie enthält viele Vitamine, wertvolle Pflanzenstoffe und Mineralien. Man sagt ihr nach, dass sie den Blutdruck senkt und ein regelmäßiger Genuss leistungsstärker macht. Also auf ins blutrote Abenteuer.

Bio-Zutaten:

1/2 große Rote Rübe oder 1 kleine (roh oder gekocht möglich)

Frischen Kren reiben oder notfalls aus dem Glas. (ca. 1/2 Hand voll)

1 Handvoll Sonnenblumenkerne (frisch, geröstet oder auch 1 Stunde eingeweicht)

1/4 rote Zwiebel

2-3 EL Sonnenblumenöl

1 EL Agavendicksaft oder Reis-/Dattelsirup

Salz und Pfeffer

Alles in den Mixer und so lange mixen bis eine feine cremige Masse entstanden ist. Abschmecken nach Wunsch und kühl lagern.

Macht sich besonders toll am Buffet oder als Mitbringsel zu einer Feier. Kann auch gerne als Sauce verwendet werden. Mit mehr Öl wird es flüssiger und saucenähnlicher.

 

 

Zucchini-Paradeiser-Erdäpfel Suppe

Und wieder einmal boten sich Gartengenüsse zum Verbrauch an. Diesmal waren es Zucchini gelb und grün, kleine Paradeiser in rot und gelb und Erdäpfel.

Bio-Zutaten:

3 Erdapferl

7 kleine Paradeiser

2 kleine Zucchini

Suppenwürze, Sesamöl (oder ähnliches Pflanzenöl), Kurkuma, Kardamon. Berbere, Salz und Galgant

Kokosmilch

schwarzen Sesam

Balsamicopaste

Im Sesamöl die Suppenwürze anbraten. Erdäpfel, Zucchini und Tomaten inzwischen klein schneiden. In den Topf zum Öl geben und mitrösten. Mit Wasser aufgießen – ca. 1 Liter. Ich erhitze das Wasser bereits im Wasserkocher vor, um dann Energie zu sparen. Die Suppe ca. 15min. köcheln lassen – geht auch mehr. Am Ende mit Kokosmilch – ca. 1/4l – verfeinern. Mit beliebten Gewürzen abschmecken. Ich habe von Sonnentor: Berbere Gewürzmischung, gemahlener Karadmon, etwas Kurkuma, Salz und Galgant hinzugefügt.

Vor dem Verzehr mit schwarzem Sesam und Balsamicopaste verschönern. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Natürlich auch gerne mit Zucchinistreifen oder Wildkräutern verzieren.

Apfel Schicht Krümel Torte – sehr verrückt

Warum sehr verrückt? Weil es eine Torte ist ohne Teig! Ja richtig gelesen, ohne herkömmlichen Teig. Ist super einfach, schnell gemacht und – wie die meisten meiner Rezepte – ist in diesem Fall das Obst austauschbar…

Nach einem Rezept von Mäggi Kokta aus dem Buch: „Jeden Tag vegan genießen“ – sehr empfehlenswert und sollte man haben!

Bei dieser Torte half mir im August 2018 mein liebster Neffe Dominik. Das ging dann nicht so schnell, aber es gelang und war dann gleich eine Mitbringsel zu einer Einladung.

Die Biozutaten sind wenige (was mir immer sehr gefällt..):

200 Dinkelvollkornmehl

200 Dinkelvollkorngrieß

150g Roh-Rohrzucker

mindestens 1TL Zimt oder Lebkuchengewürz

2 TL Weinsteinbackpulver

220g Margarine / Alsan

800g – 1 kg Äpfel

Und los geht es: Die trockenen Zutaten miteinander vermengen. Die Äpfel klein schaben oder wirklich klein schneiden. Ich habe es auch blättrig versucht, was auch super ok ist.

Nun sind wir schon fast fertig! Backrohr darf schon vorgeheizt werden.

Nun geht  es ans Schichten. In die mit Backpapier ausgekleidete Form – kann auch eckig sein – beginnt man mit einer ca. 1,5cm Schicht aus dem Gemisch der trockenen Zutaten.

Dann kommt die Hälfte der zerkleinerten Äpfel darauf und wird verteilt. Dann folgt wieder eine trockene Schicht, die kann ca. 2cm dick sein. Dann die 2. Hälfte der Äpfel auflegen. Den Rest der Trockenmasse nun als Abschluss bzw. als Deckel auf den Äpfel verteilen.

Und jetzt kommt es:

Die Hälfte der flüssigen Margarine über die Schichtmasse laufen lassen bzw. verstreichen, damit es überall hinfließen kann. Am besten mit dem Suppenlöffel verstreichen.

Jetzt ab in den vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten. Danach die 2. Hälfte der flüssigen Margarine über die Torte gießen und weitere 20 – 30 min. im Ofen fertig backen lassen.

Vor dem Anschneiden die Torte auskühlen lassen. Wer es nicht aushält, der riskiert, dass die Torte „zerbricht“. Die Torte sollte gut durch sein. Bei mir war 2x etwas Mehl auf der Unterseite, aber ich nehme an, dass mein Ofen oder das Blech nicht ganz gerade ausgerichtet ist.

Auf alle Fälle ist dieses Rezept der Hit und einmal ganz was Anderes….bitte unbedingt ausprobieren und bei mir ein Kommentar hinterlassen.

Danke Dominik fürs Mitbacken. Und es dauert mit Dominik deshalb immer länger, weil wir ständig Blödsinn machen und viel lachen müssen.

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